UG2002-Novelle, Diskussionsarchiv

Parlament live: Nationalratssitzung. UniRechts-Änderungsgesetz mehrheitlich beschlossen

9. Juli 2009 · Kommentar schreiben

Live Parlament

Donnerstag, 9.Juli 2009. ab 9.00 Uhr. Link zum Live-Stream:  http://derstandard.at/?page=parlamentlive

RednerInnenliste: http://www.parlament.gv.at/pd/rzv/NR/rzv_rednerliste.shtml?0948599#lfd_R

o  Die UG-Novelle wird am heutigen Abend (laut RednerInnenliste vermutlich 18.00 Uhr) im Nationalrat debattiert.

0  Seit 20.40 Uhr ist die UG-Debatte beendet. Die Links bleiben noch ca bis 22.00 Uhr geöffnet. Die Besuchergalerie war von Protestierenden (Studierenden) geräumt worden.  Keine neuen Aspekte gab es in der Debatte. Die Novelle ist von SP und VP beschlossen worden. Einen Link zur Debatte gibt es hier: APA-Meldung in DerStandard.at.

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Demo der Studierenden gegen UG-Novelle

8. Juli 2009 · Kommentar schreiben

StudentInnen u.a. gegen Ökonomisierung der Bildung: “..ich bin kein Humankapital”

Am Mittwoch demonstrierten rund 200 Menschen vor dem Hauptgebäude der Universität Wien gegen die Novelle des Universitätsgesetzes (UG), die morgen, Donnerstag, im Nationalrat beschlossen werden soll. Aufgerufen zu der Demonstration haben verschiedene Studierendenvertreter an der Uni Wien. Unterstützt wurde die Aktion auch von der Hochschülerschaft der Universität für Angewandten Kunst. [...] Link zum Standard-Artikel

Link zum FM4.ORF-Bericht

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“Der Nationalrat wolle beschließen…”

8. Juli 2009 · Kommentar schreiben

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Als Ergebnis seiner Beratungen stellt der Wissenschaftsausschuss somit den Antrag, der Nationalrat wolle

1. dem angeschlossenen Gesetzentwurf die verfassungsmäßige Zustimmung erteilen;

2. die angeschlossene Entschließung annehmen.

6.7.2009

Link zum Gesetzestext: Universitätsrechts-Änderungsgesetz 2009 
Link zum Bericht des Wissenschaftsausschusses 
Link zur BIP-Entschließung 
Link zum Grünen Minderheitsbericht 
Link zur relevanten Übersichtsseite des Parlaments

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Warum misstraut das Ministerium dem Mittelbau?

8. Juli 2009 · Kommentar schreiben

Mitbestimmung hat auf den Universitäten keinen PlatzDemokratie statt Hierarchie ist an den Vorzeige-Institutionen der Nation nicht angesagt. Der Mittelbau wird in den Entscheidungsprozessen der Universitäten vernachlässigt und  durch Verteilungs-Ökonomie und Abhängigmachen bevormundet. Entschuldigt wird das Fehlen echter demokratischer Strukuren an den Unis noch immer mit dem legendären Spruch Gehrers: “Wissenschaftsergebnisse kann man nicht demokratisch abstimmen”. Ihr nachgeschobener, gleichermaßen berüchtigter Spruch hält ebenso für die Verwaltungsaufgaben der Institutionen her: “Gremchen-Demokratie ist undurchführbar”.
Und dann der Horror vor Neuerungen. Die Umsetzung innovativer Mittelbau-Ideen könnte die konservativen Uni-Strukturen verändern. Deswegen werden die angesagten ”weiteren Änderungen des UG02″ ohne Terminvorgabe auf den “Sankt-Nimmerleins-Tag” verschoben. Umsetzung bildungs- und sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse an den Unis? Wo kämen wir da hin? Was als Antwort auf die weiter oben gestellte Frage suspiziert wird:  Machtanspruch des Herkömmlichen als Grund für die gelebte Minderschätzung der “einfachen Uni-MitarbeiterInnen”.

Zum Glück gibt es engagierte Mittelbau-Personal- und Interessensvertretungen,  die ihren gesetzlich schmalen demokratischen Spielraum nützten und in wichtigen Verhandlungen taktisch klug erstrebenswerte, motivierende Arbeitsrahmenbedingungen im (früher KV behindernden) URÄG- Werdungsprozess für die große Zahl von Uni-MitarbeiterInnen erstritten haben. Diesen PersonalvertreterInnen sei hier schlicht aber herzlich gedankt. (red.)

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Weitere, gewichtige Kritik der Grünen an der UG-Novelle (quasi Minderheitsbericht)

7. Juli 2009 · Kommentar schreiben

Abweichende persönliche Stellungnahme gemäß § 42 Abs. 5 GOG des Abgeordneten Dr. Kurt Grünewald
zum Bericht  der Beilagen betreffend die Regierungsvorlage (225 d. Beilagen) zum Bundesgesetz, mit dem die Organisation der Universitäten und ihre Studien (UG 2002) geändert wird und einige universitätsrechtliche Vorschriften aufgehoben werden.

Die Novelle lässt weitgehend ein zugrundeliegendes bildungs- und forschungspolitisches Konzept vermissen, entspricht mit der Beibehaltung eines antiquierten und streng hierarchischen Kuriensystems nicht den Anforderungen einer teamorientierten, partizipativen und modernen Universität, reduziert die immer wieder propagierte Autonomie der Universität durch zunehmenden Einfluss von Universitätsräten und der Politik und definiert von den Universitäten zu erbringende Leistungen, die in keiner Weise budgetär gedeckt werden können.

Ziele und Aufgaben der Universitäten sind unzureichend definiert

Die Ziele, verantwortlich zur Lösung der Probleme des Menschen sowie zur gedeihlichen Entwicklung der Gesellschaft und der natürlichen Umwelt beizutragen, bleiben ebenso vage wie das gemeinsame Wirken von Lehrenden und Studierenden und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Auch unter den leitenden Grundsätzen, die unter anderem die Vielfalt wissenschaftlicher und künstlerischer Theorien, Methoden und Lehrmeinungen, das Zusammenwirken der Universitätsangehörigen und die soziale Chancengleichheit betonen, bleiben vielfach graue Theorie.
Universitätspolitik bedarf eine kongruenten Bildungspolitik an den Schulen, die, da politisch umstritten, derzeit nicht erkennbar ist. Die soziale Schieflage beginnt spätestens mit dem zehnten Lebensjahr und setzt sich bis zum Übertritt in den tertiären Bildungsbereich fort.
„Seltsame“ Studien des Ressorts versuchen diesen von zahlreichen ExpertInnen kritisierten Missstand zu verschleiern. Daten und Fakten zeigen aber die rückständige Position Österreichs eindeutig.

Die Regierung präsentiert keine Konzepte eines besseren und weniger sozial  diskreditierenden Zugangs breiterer Bevölkerungsschichten zu höherer Bildung. Aussagen über zukünftig angestrebte Studierendenzahlen und Übertrittsquoten nach der Matura werden vermieden. Auch verschweigt man sich über die Aufteilung der Studierenden in die unterschiedlichen Sektoren des tertiären Bildungsbereiches (insbesondere zwischen FHS und Universitäten).  Nur ein im EU Vergleich kleiner Anteil von Studierenden wird finanziell zureichend unterstützt, was dazu führt, dass immer mehr Studierende auf Arbeit angewiesen sind, was wiederum zu Studienverzögerungen führen wird.
Massive Abhängigkeiten des Wissenschaftlichen Nachwuchses von Ihren Vorgesetzten laufen einer international üblichen frühen Autonomie der ForscherInnen entgegen, Kurzzeitverträge, budgetbedingte Knappheit an offenen Stellen und damit mangelnde Perspektiven für WissenschafterInnen machen Universitäten als Arbeitplatz unattraktiv.

Krass zeigt sich die missbräuchliche Verwendung von ÄrztInnen an Universitätskliniken, die meist über 90 % ihrer wöchentlichen Arbeitszeit in der PatientInnenversorgung verbringen, was Lehre wie Forschung zu einer Freizeitleistung degradiert. Versuche hier auch nur Geringes zu verbessern, werden durch Einsprüche der Krankenanstaltenträger (Länder) konterkariert.

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SPÖ-ÖVP-Abänderungsantrag zur Regierungsvorlage URÄG 09

7. Juli 2009 · 1 Kommentar

Abänderungsantrag der Abgeordneten Mag. Dr. Beatrix Karl, Mag. Andrea Kuntzl, Kolleginnen und Kollegen zur Regierungsvorlage 225 der Beilagen zu den Stenographischen Protokollen, XXIV. GP, betreffend das Universitätsrechts-Änderungsgesetz 2009.

Kuntzl AA UG 03 07 09 S1

 

PDF, 8 Seiten, 52KB, Download durch Klicken auf die Abbildung.
Abänderungsantrag inkl. Begründungen.

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Universitätsrechts-Änderungsgesetz passiert Wissenschaftsausschuss

6. Juli 2009 · Kommentar schreiben

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Wien (Parlamentarische Korrespondenz) – Das Universitätsrechtsänderungsgesetz 2009 stand heute im Zentrum der Beratungen der Sitzung des Wissenschaftsausschusses des Nationalrats. Mitbehandelt wurden einige oppositionelle Anträge zum Thema.

Bundesminister Johannes Hahn erinnerte eingangs an den zweijährigen Diskussionsprozess zur Weiterentwicklung der Gesetzesmaterie und nannte sodann die wesentlichen Punkte der in Rede stehenden Vorlage. So wurde hinsichtlich des Status der Lektoren ein allgemein akzeptabler Mittelweg gefunden. Auch die freien Dienstverträge, die jeweils an konkrete Projekte gebunden sind, sollen in sachlich begründeten Fällen künftig entsprechend verlängert werden können. Ebenso wird die Mitwirkung der Betriebsräte an den Universitätsräten neu geregelt. Dazu kämen, so der Minister, kleinere Korrekturen handwerklicher Natur.

Abgeordneter Kurt Grünewald (G) bemängelte, dass man die gesamte Materie, auch wenn man Verbesserungen erkennen könne, ausführlicher hätte beraten können, um zu einem konsensualen Ergebnis zu kommen. Er befasste sich mit dem “strategischen Charakter” des Senats und meinte, mehr Einfluss wäre wünschenswert gewesen. Im konkreten Text gebe es einige Unklarheiten, sodass man gleichsam Erläuterungen der Erläuterungen gebraucht hätte. Konkret sprach er die Regelungen beim Medizin- und Zahnmedizinstudium an.

Abgeordnete Beatrix Karl (V) brachte einen V-S-Abänderungsantrag betreffend die vom Minister referierten Inhalte ein und ergänzte dessen Ausführungen. Zudem brachte sie einen Entschließungsantrag der Koalitionsparteien betreffend die Zielsetzung, längerfristig zwei Prozent des BIP für den tertiären Bildungssektor aufzuwenden, ein.

Abgeordnete Andrea Kuntzl (S) verwies auf die fruchtbringenden Diskussionen, deren Ergebnisse in den genannten Abänderungsantrag eingeflossen seien. Als positiv hob die Rednerin hervor, dass die Gestaltungsvereinbarung klargestellt werde, wichtig sei zudem, dass auch künftig die freie Prüferwahl bei kommissionellen Prüfungen bestehen bleibe und eine entsprechende Flexibilisierung bei der Studieneingangsphase vorgenommen werde. Schließlich sei hervorzuheben, dass jene, die Studienbeihilfe beziehen, auch künftig keine Studiengebühren bezahlen müssen. Besonders verwies sie auf die geplante gezielte Förderung von Nachwuchsforscherinnen, um hier geschlechtermäßig mehr Gleichheit zu erzielen.  

Abgeordneter Walter Rosenkranz (F) meinte hingegen, die geplanten Änderungen liefen dem Ziel, die Akademikerquote zu erhöhen, zuwider. Hinsichtlich der Universitätsautonomie müsse man beachten, dass das gesamtösterreichische System kompatibel bleibe. Die Studieneingangsphase fand der Redner gut, sie dürfe aber nicht dazu führen, dass ein viergliedriges Studiensystem entsteht. 

Abgeordneter Rainer Widmann (B) bezeichnete die Novelle als weder Fisch noch Fleisch, sei sie doch in manchen Bereichen nicht ganz schlüssig. Die Stellungnahmen seien großteils negativ gewesen, man habe hier die Chance vertan, gemeinsam etwas zu erarbeiten.

Nachdem Bundesminister Johannes Hahn auf aufgeworfene Detailfragen eingegangen war, sagte Abgeordnete Katharina Cortolezis-Schlager (V), die Novelle implementiere strategisches Denken auf allen Ebenen, aber eben mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. Als einen der größten Fortschritte dieser Vorlage bezeichnete sie die Frauenquote, weiters thematisierte sie die Frage des Lehramtes.

Abgeordneter Andreas Karlsböck (F) vertrat die Ansicht, die künftige Zusammensetzung des Senats sei ein qualitativer Rückschritt. Die Curricula drifteten ob der Autonomie auseinander, was es Studenten schwer mache, eine Kompatibilität innerhalb Österreichs zu erzielen. Auch sei die Ausgestaltung des Medizinstudiums problematisch.

Abgeordneter Martin Graf (F) kritisierte gleichfalls die “überfallsartige” Behandlung der Materie, die eigens an einem ausschussfreien Tag angesetzt worden sei. Dennoch werde die Opposition dies nicht blockieren, weil man eben konstruktiv zusammenarbeiten wolle. Nachdem sich Graf mit Fragen der Studiengebühren und Studienbeschränkungen befasst hatte, bezeichnete er es als enttäuschend, dass man nach wie vor nicht zu studienbezogenen Finanzierungen komme. Auch thematisierte er das Verhältnis Senat und Rektorat.

Abgeordneter Wolfgang Zinggl (G) bemängelte, das Gesetz gehe in die falsche Richtung, weil es Mitbestimmung einschränke, statt Demokratie auszubauen.

In der Abstimmung wurde sowohl die Regierungsvorlage in der Form des V-S-Abänderungsantrags als auch der V-S-Entschließungsantrag mehrheitlich angenommen, während die Anträge von B und F mehrheitlich abgelehnt wurden. Der Antrag 418 wurde mit der Regierungsvorlage miterledigt, der G-Antrag (521/A[E]) war vor Eingang in die Tagesordnung vom Antragsteller zurückgezogen worden.

Die Vorlagen im einzelnen

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UG-Novelle. Auch Graf dagegen

6. Juli 2009 · Kommentar schreiben

Der Vorsitzende des parlamentarischen Wissenschafts-Ausschusses NAbg. Martin Graf (FPÖ) hofft auf Korrekturen des vorliegenden Reformvorschlags zum Universitätsgesetz.
Vor der heutigen Ausschusssitzung appelliert er an die Vertreter der anderen Parteien,  die Vorlage von Wissenschaftsminister Hahn in einigen wesentlichen Punkten zu korrigieren.
Link zur OTS-Pressemitteilung

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“MUI-TILAG-KOOPERATIVE”

6. Juli 2009 · Kommentar schreiben

Tirol Wappen Elfriede Hammerl schreibt im “profil” über die möglichen anderen Gründe der Nichtberufung von Fr. Prof. Hochleitner zur Rektorin der Med-Uni Innsbruck.

Also, was tun, wenn sich eine Frau um einen Führungsposten bewirbt, auf dem man sie aber nicht sehen will, vielleicht, weil sie bestimmte Privatinteressen der Postenvergeber nicht unterstützen wird? [...]
Hochleitner wollte keine enge Anbindung der Medizin-Uni an die Tilak, die Tiroler Krankenanstalten-GmbH, mit der wiederum einzelne Mitglieder des Unirats – über diverse Firmen – in geschäftlicher oder persönlicher Verbindung stehen.

Link zum “profil”-Artikel

Die anderen Artikel dieses Blogs zum Thema RektorIn: 1, 2,

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Hahn im Interview mit der “Presse”

6. Juli 2009 · Kommentar schreiben

“Die Presse” bringt in der Printausgabe vom 6.7.09 ein Interview von Erich Witzmann mit Wissenschaftsminister Hahn. (LINK)

[...] Sie wollen Ihre Uni-Gesetzesnovelle gegen großen Widerstand umsetzen?
Johannes Hahn: Wir haben monatelang, seit Anfang März, mit allen Beteiligten immer wieder Gespräche geführt und vieles weiterentwickelt. Ich bin für den Abschluss vor dem Sommer zuversichtlich.

Es gibt aber keine universitäre Gruppe, die diese Reform begrüßt.
Hahn: Fast jede Gruppe begrüßt Teile davon; die Kritik, die geäußert wird, ist aber oft das, was in der Wahrnehmung übrig bleibt. Wir hatten Gespräche mit der Gewerkschaft, wir haben eine befriedigende Lösung für die Lektoren, die sowohl den Bedürfnissen der Universitäten als auch den Betroffenen selbst gerecht wird. Wir haben etwas für die Betriebsräte gemacht. In Summe muss man sagen: Die Autonomie wird fortgesetzt. Das heißt im Klartext: Noch mehr Verantwortung für die einzelnen Entscheidungsorgane an den Unis.

Gibt es einen Spielraum in den heute beginnenden parlamentarischen Verhandlungen für Veränderungen?
Hahn: Wir haben zwischen dem Ministerratsbeschluss und der ersten Ausschusssitzung noch eine Fülle von Gesprächen gehabt und einige Adaptierungen vorgenommen.

Zum Beispiel?
Hahn: Zum Beispiel eine präzise Regelung für die Lektoren. Wir haben nachjustiert, dass an den Medizin-Unis auch Ärzte in Ausbildung, also der Mittelbau, bei den Senatswahlen mitbestimmen dürfen. Wir haben etwas bei der Mitbestimmung der Betriebsräte im Uni-Rat gemacht [...]

Link zum Artikel in: diepresse.com

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Uni-Gesetz: Betriebsrat erhält doch partiell Stimmrechte im Uni-Rat

3. Juli 2009 · Kommentar schreiben

…Regelung mit befristeten Arbeitsverträgen bleibt unverändert – Lektoren bis zu vier Semesterstunden nur mehr freie Dienstnehmer, berichtet die APA heute, Freitag, 3.7.09. ORF-Link

Die Betriebsräte des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals an den Universitäten erhalten im Universitätsrat ein eingeschränktes Stimmrecht. Darauf haben sich Wissenschaftsminister Johannes Hahn (V) und der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Fritz Neugebauer, bei Verhandlungen über die geplante Novelle zum Universitätsgesetz (UG) geeinigt, bestätigte ein Sprecher des Ressortchefs am Freitag der APA.

bitte hier weiterlesen

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Neu gewählte Hochschülerschaft gegen UG-Novelle

2. Juli 2009 · Kommentar schreiben

Das neue ÖH-Vorsitzteam will “konstruktiv” in der Uni-Politik mitreden – Oberstes Ziel ist aber die Verhinderung der UG-Novelle.

Die neue ÖH-Chefin Maurer (Gras) hatte eine Politisierung der Hochschülerschaft statt der Service-Konzentriertheit ihres Vorgängers Al-Mobayyed als Devise ausgegeben. Als ihr erstes, vorrangiges Ziel nannte Maurer die Verhinderung der Universitätsgesetz-Novelle, insbesondere die Studieneingangsphasen.

Link zum Bericht im Standard

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Rektorenkonferenz belehrt GÖD

2. Juli 2009 · Kommentar schreiben

Rektoren verteidigen “Lektoren-Regelung”.   UNIKO (ehem. Rektorenkonferenz) glaubt fest daran, dass mit dieser Regelung (Angleichung an Fachhochschulen) Rechtssicherheit an Universitäten  geschaffen wird und kritisiert Aussagen der  Gewerkschaft.

DerStandard berichtet: Aussagen der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), wonach die sogenannte Lektoren-Regelung in der von Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP) geplanten Novelle zum Universitätsgesetz (UG) zu “schlampigen Arbeitsverhältnissen” führen werde, weist die Universitätenkonferenz (UNIKO) in einer Aussendung am Mittwoch zurück. Die GÖD möge von rufschädigenden Behauptungen Abstand nehmen, so Rektorenchef  Christoph Badelt. [...]

Link zur Presseaussendung der UNIKO (ehem. Rektorenkonferenz)

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“Manche Gruppen beklagen Mangel an Diskussion !”

1. Juli 2009 · Kommentar schreiben

G. Brinek

G. Brinek

Gertrude Brinek, ehem. Wissenschaftssprecherin der ÖVP, schreibt in der ”Presse” (Printausgabe vom 1.7.09) unter dem Subtitel:

“Österreich kann sich mit der neuen Uni-Gesetz-Novelle als internationaler Vorreiter bezeichnen.”

Wer trotzdem weiter lesen will: Hier ist der Link

 

Auch in der “Presse” vom 1.7.09:
Gastkommentar von Norbert Roszenich,

“Noch besteht die Chance, dass der Wissenschaftsausschuss die Regierungsvorlage zur UG-Novelle ändert und unsinnige Vorschläge eliminiert.”

Hier ist der Link zum Weiterlesen

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Kommentar des ULV zur Regierungsvorlage: Universitätsrechts-Änderungsgesetz 2009

30. Juni 2009 · Kommentar schreiben

ULV_Stellungnahme_UG02_Novelle09 S1Nach Präsentation der Regierungsvorlage zum URÄG 2009 kritisiert der UniversitätslehrerInnenverband (ULV)

o  die antisozialen, arbeits- und sozialrechtlich diskriminierenden Intentionen der Novellenvorlage
o  die Umgehung des Uni-Kollektivvertrags und des ArbeitsverfassungsGesetzes
o  fehlende  Social Responsibility dem Uni-Personal gegenüber
o  die anti-demokratische Personalrepräsentation im Universitätssenat
o  die Ökönomisierung und Politisierung der Wissenschaft durch fehlende Mitbestimmung von Uni-RepräsentantInnen und Uni-ExpertInnen im eigenen Universitätsrat
o  fehlende Begleitregeln (Personalaufstockung) bei der als notwendig erkannten Erweiterung der Wissenschaftsrahmenbedingungen für universitätsangestellte ÄrztInnen
o  die bürokratiefreundliche Sinnhaftigkeit der Einführung unvergleichbarer Kennzahlen
o  etc.

Durch Anklicken der Abbildung kommen Sie zur ULV-Rezension (Unterzeichner: Ch. Cenker und A. Legat) des UG-Novellentextes der Regierung.  – pdf, 12 Seiten, 105KB

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