UG2002-Novelle, Diskussionsarchiv

Beiträge vom April 2008

Einheitskurie, Teil 1

29. April 2008 · 1 Kommentar

Offener Brief an BM Hahn

 In den führenden Wissenschaftsnationen (z.B. USA) ist es völlig selbstverständlich, dass alle selbständigen Wissenschaftler in einer gemeinsamen Gruppe (Faculty) vereinigt sind. Genau das ist ihr Erfolgsgeheimnis; denn die Wissenschaft gedeiht in Ländern mit flachen Hierarchien nachweislich am besten. Dass Österreich hier rückständig ist, beruht vor allem darauf, dass kaum jemand die mittelalterlich-feudalen Zustände an den Unis kennt. Obwohl wir unsere Forderung stets offen vorgetragen haben, vernahmen wir niemals ein sachlich überzeugendes Gegenargument. Wir wünschen offene Diskussionen und hoffen eingebunden zu werden!

A.o.Univ.Professoren Dr. S. Galler (Salzburg),
Dr. R. Dallinger (Innsbruck),
Dr. R. Flatscher (Wien),

Lesen Sie hier den gesamten Originalbrief 

siehe auch Einheitskurie, Teil 2

Kategorien: Allgemeines · Faculty
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Protokolle zur parlamentarischen Uni-Enquete

23. April 2008 · 2 Kommentare

Am 11. April 2008 fand im Parlament eine so genannte „Uni-Enquete“ zur Novellierung des Universitätsgesetzes 2002 statt.

Hier die parlamentarischen Protokolle zum Nachlesen:

  1. PK0318 Eine Universität ist keine Einrichtung wie jede andere
  2. PK0320 Uni-Enquete (2): Steuerung, Finanzierung, Leistungsvereinbarungen
  3. PK0321 Uni-Enquete (3): Das Leitungsdreieck und seine Akteure
  4. PK0322 Uni-Enquete (4): Karrierechancen und Universitätsreform 
  5. Hier nochmals die kritische Wortmeldung von Wendelin Schmidt-Dengler: WSD

Parlamentarische Enquete zur UG-Novelle …
Betriebsräte, Studentenvertreter,   Uni-Management und Wendelin Schmidt-Dengler (erste Reihe ganz links) auf der Regierungsbank und am Rednerpult; Vorsitzender: Graf (FP).

… ohne Ministerbeteiligung
Minister Hahn, proforma Gastgeber der Enquete, befindet sich derweilen schon auf einer Parallelveranstaltung in Linz (leerer Sitz im Zentrum der Regierungsbank).
Sein Interesse an den Meinungen, Kritikpunkten und Wünschen der Betroffenen scheint endenwollend zu sein.

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Uni-Mittelbau verlangt mehr Rechte und Mitbestimmung

16. April 2008 · Kommentar schreiben

Ein Bericht in DiePresse.com am 9. April 08:

Mehr Rechte und Mitbestimmung verlangt der Mittelbau an den Universitäten im Zuge der Diskussion um die Novellierung des Universitätsgesetzes (UG). Das UG habe Assistenten und Dozenten „völlig entrechtet“ und „in die Steinzeit der Mitbestimmung katapultiert“, kritisierte Ilse Reiter-Zatloukal, Vertreterin der Plattform universitärer Mittelbau (PLUM) und Betriebsrätin an der Uni Wien, bei einer Podiumsdiskussion am Dienstag Abend in Wien. Unter anderem verlangte sie die Schaffung einer einheitlichen Lehrenden-Kurie anstatt der derzeitigen Trennung in Professoren und Mittelbau.

Der ganze Artikel ist hier nachzulesen.

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Prof.in Beatrix Karl (VP) im Nationalrat

14. April 2008 · 1 Kommentar

NR-Abgeordnete Beatrix Karl in der Parlamentarischen Enquete am 11.4.08 zur UG-Novelle:

„Schließlich möchte ich auch auf eine Bemerkung von Herrn Professor Dr. Horn eingehen. Herr Dr. Horn, Sie haben unter anderem die akademische Selbstverwaltung angesprochen. Sofern ich Sie richtig verstanden habe, haben Sie gesagt, dass die Verantwortung dort liegen sollte, wo Leistung erbracht wird, das heißt bei den berufenen Professoren. Dagegen möchte ich mich schon verwahren, denn Leistung an den Universitäten wird nicht nur von den berufenen Professoren erbracht, sondern auch vom Mittelbau. Und da meine ich sowohl Leistung in der Lehre als auch Leistung in der Forschung. Das möchte ich schon hervorheben! Man muss beachten, dass es auch im Mittelbau sehr viele Habilitierte gibt, und da ist eine wissenschaftliche Leistung ja durch die Habilitation nachgewiesen. Sehr oft geht diese Leistung auch über das hinaus, was berufene Professoren leisten; das kann durchaus der Fall sein.

Sehr geehrte Experten! Sehr geehrte Damen und Herren! Ich möchte auch auf das von Herrn Prof. Ecker vorgeschlagene Faculty-Modell zu sprechen kommen, weil ich das für sehr zielführend halte. Er hat vorgeschlagen, die Kurien zusammenzuführen. Das ist deshalb sinnvoll, weil unser Kurienmodell in der heutigen Universität ausgedient hat. Es ist ein historisches Relikt, das ist heute ja schon mehrfach angesprochen worden, wir müssen also davon abgehen.“

siehe das Protokoll zur Uni-Enquete im Nationalrat am 11. April 2008: parlam-enquete

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Grünewald: Mehr Rechte für Uni-Angehörige

13. April 2008 · Kommentar schreiben

Der Wissenschaftssprecher der Grünen in einer ots-Meldung:

Da UniversitätsassistentInnen und DozentInnen durch das Universitätsgesetz völlig entrechtet wurden, ist es unerlässlich, die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Uni-Angehörigen bei der anstehenden Novelle des Universitätsgesetzes auszubauen.

Die ganze Aussendung zum Nachlesen hier.

Kategorien: Budget · Mittelbau · Stellungnahme · Wissenschaftssprecher · ots-Meldungen
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