UG2002-Novelle, Diskussionsarchiv

Durchwegs Kritik von Seiten der Studentenschaft

20. Juni 2008 · Kommentar schreiben

Grüne und Alternative StudentInnen (GRAS):

Zur selben Zeit wie die Euro, die Uni-Prüfungen und kurz vor den Ferien will Hahn die massivste Verschlechterung für Unis und Studierende seit der Existenz dieses Gesetzes, unbemerkt, undemokratisch und gegen die Interessen der Studierenden einführen“,

kommentiert Nadja Gasser, Sprecherin der GRAS (ots-Meldung).

Die GRAS hat zur Dokumentation des Ministerentwurfes und der Rückschritte aus Sicht der StudentInnen eine eigene Homepage ‘wirwollendasunigesetz.net‘ eingerichtet.

Aktionsgemeinschaft (AG):

Wir sprechen uns vehementestens dagegen aus, das ohnehin schon geschwächte Mitspracherecht der Studierendenvertreter innerhalb des Senates weiter zu verwässern. Ebenso halten wir nichts davon wesentliche Kompetenzen vom Senat hin zum Universitätsrat zu verlagern. Noch mehr politische Einflußnahme tut den Universitäten sicherlich nicht gut.

So beziehen auch die ÖVP nahen StudentInnenvertreter Stellung gegen den geplanten Demokratieabbau durch den Ministerentwurf (ots-Meldung).

Verband sozialistischer StudentInnen (VSStÖ):

Wir lehnen den von Minister Hahn vorgelegten Entwurf entschieden ab und fordern die SPÖ auf, diesen unter keinen Umständen zuzustimmen“,

erklärt Ilia Dib, die Vorsitzende des VSStÖ. Und weiters:

Auch inneruniversitär bedeuten die Vorschläge Hahns einen Rückschritt. Anstatt endlich zu einer demokratischeren Universität zurückzukehren, werden die undemokratischen Strukturen durch die weitere Aufwertung des Universitätsrates noch weiter verschärft. Die ÖVP kann sich nicht einmal dazu durchringen, BetriebsrätInnen eine Stimme im Universitätsrat zu geben.

weitere Stellungnahmen:

Kategorien: Ministerentwurf · Stellungnahme · ots-Meldungen
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