[lat.: zuerst einmal nicht schaden]
Der ULV (Universitäts-LehrerInnen-Verband) hat eine Werkstatt gegründet, in der u.a. die folgenden Schadstellen des UG-Novellen-Entwurfs vorbeugend repariert werden sollen:
“Weiterentwicklung” der Unis in Richtung Kapitalgesellschaft
Auf Kosten des Senats wird der von Externen besetzte Universitätsrat gestärkt. Die Senatsaufgaben werden weiter beschnitten. Der Senat ist weit weg von einer fairen represäntativen Vertretung der MitarbeiterInnen. Zementierung des bisherigen ungerechten Kuriensystems. Eine “Faculty” aller Hochschullehrer ist im Ministerentwurf nicht mehr geplant.
Saures Bonbon: Limitierter “Aufstieg” in die Professorenkurie
Eine Ao.Prof.-Anzahl von max. 10% der O.Profs soll in die Professorenkurie aufgenommen werden können. Der Entwurf impliziert, dass 90% der ForscherInnen an den Unis unfähig sind.
Liste der notwendigen Reparaturarbeiten aus Sicht des ULV:
Die “ULV(net)info 3.0, 2008” zum Download (PDF), zusammengestellt von Wolfgang Weigel und Günter Trettenhahn.
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Minister Hahn beim Uni-LehrerInnen-Verband « UG2002-Novelle, Diskussionsarchiv // 30. Oktober 2008 um 10:32 |
[...] Oktober 2008 · Keine Kommentare Im Ramen der Initiative “Reperaturwerkstatt UG 2002″ trafen VertreterInnen des ULV Bundeminister Johannes Hahn zu einem Gespräch im [...]