UG2002-Novelle, Diskussionsarchiv

Beiträge vom September 2009

Faulhammer über Uni-Graz-Leistungsvereinbarung mit Hahn

28. September 2009 · Kommentar schreiben

Planungssicherheit für größte steirische Universität. – Konstruktive und professionelle VerhandlungenGeneral Sekretär Faulhammer

   Das Wissenschaftsministerium und die Karl-Franzens-Universität Graz haben die Verhandlungen zu den Leistungsvereinbarungen abgeschlossen. „Mit dem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen bekommt die größte steirische Universität die notwendige Planungssicherheit“, so der Generalsekretär des Wissenschaftsministeriums, Friedrich Faulhammer. Das sei sowohl im Interesse der Studierenden und Lehrenden, als auch der Uni Graz und dem Wissenschaftsministerium. Faulhammer unterstrich das gute Klima bei den konstruktiven und professionellen Verhandlungen, die Ende der Woche erfolgreich abgeschlossen wurden. In manchen Punkten sei die Einigung auch richtungsweisend für die kommenden Verhandlungsrunden mit den weiteren Universitäten.
   [...] Derzeit wird über die Leistungsvereinbarungsperiode 2010 bis 2012 verhandelt.
   Insgesamt stehen den 21 österreichischen Universitäten im Zeitraum 2010 bis 2012 mehr als acht Milliarden Euro zur Verfügung, das sind um rund 1,6 Milliarden Euro mehr als in der vergangenen Periode.
LINK zum gesamten Presseaussendungstext, OTS 

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Grünewald über Studierende, Uni-Profilbildungen und -Leistungsvereinbarungen mit Hahn

26. September 2009 · Kommentar schreiben

Kurt Grünewald„Dass Österreich zu wenige Studierende hat, ist durch mehrere Studien belegt und auch den einzelnen Universitäten bzw. deren Rektoren klar. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um mehr junge Menschen an die Universitäten zu bringen. Man kann dann aber nicht gleichzeitig vermitteln, dass ein Mehr an Studierenden eher gefürchtet als gewünscht wird, wie dies immer wieder seitens mancher Universitäten passiert“…

„Die Universitäten sollten sich noch stärker vernetzen und bezüglich ihrer Profilbildungen absprechen“….

Der Wissenschaftssprecher der Grünen verweist auf Informationen über die Leistungsverhandlungen, wonach die versprochenen finanziellen Besserstellungen der Universitäten doch nicht so gut seien, wie sie erst kürzlich vollmundig vom Minister in Pressekonferenzen verkündet worden seien:“Wenn man bei Leistungsvereinbarungen im Ministerium geradezu panisch reagiert, wenn neue Ideen umgesetzt werden sollten, dann liegt der Verdacht nahe, dass die ministeriellen Kassen leer sind.“

LINK zum kompletten Artikel

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Beatrix Karl über Studierende und Uni-Leistungsvereinbarungen mit Hahn

26. September 2009 · Kommentar schreiben

Mehr Studierende heißt noch lange nicht mehr Absolventen. Unis bekommen Beatrix Karlzwischen 2010 und 2012 mehr als acht Milliarden Euro

„Es geht nicht darum, wie viele studieren, sondern wie viele absolvieren“, so ÖVP- Wissenschaftssprecherin Dr. Beatrix Karl. „Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die Absolventenquote an den heimischen Hochschulen zu erhöhen“, das werde aber mit einer reinen Erhöhung der Studierendenzahlen nicht gelingen. „Wir müssen mehr jungen Menschen in rascherer Zeit den Abschluss ihres Studiums ermöglichen…“
Bezüglich Verhandlungen zu den Leistungsvereinbarungen hält Karl fest: „Die Universitäten haben zwischen 2010 und 2012 mehr als acht Milliarden Euro zur Verfügung, das sind rund 1,6 Milliarden Euro mehr als in der vergangenen Periode.“ Der effiziente Einsatz dieser Steuermittel müsse dabei im Interesse aller sein, betont die ÖVP-Bildungssprecherin abschließend.

LINK zum kompletten Artikel

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Auftakt zur Initiative „Unbeschränkt Studieren“

26. September 2009 · Kommentar schreiben

VSStÖWien (SK) – Der Verband sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) startet am 28. September die Initiative „Unbeschränkt Studieren“ gegen Zugangsbeschränkungen auf den Universitäten.
AktivistInnen des VSStÖ werden am Montag, dem 28.September, um 9.30 Uhr vor der Universität Wien aktionistisch die Gefahr von Zugangsbeschränkungen darstellen. Mit Schranken wird verdeutlicht, dass zukünftig nur mehr einer kleinen Elite der Zugang zu Master- und PhD-Studien ermöglicht wird.
Link zur Presseaussendung 
Link zur Homepage mit Info über die Initiative

Zeit: Montag, 28. September 2009, 9.30 Uhr
Ort: Universität Wien, Haupteingang, Dr.Karl Lueger Ring 1, 1010 Wien
Die VertreterInnen der Medien sind herzlich eingeladen.
Rückfragehinweis: Stefanie Grubich, VSStÖ Pressesprecherin,

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Diskussion um Wiedereinführung der Studiengebühren unsinnig

26. September 2009 · Kommentar schreiben

ÖHWien (OTS) – Scharfe Kritik der Österreichischen HochschülerInnenschaft erntet der Vorschlag von Wissenschaftsminister Hahn, die Studiengebühren wieder einzuführen. Stattdessen fordert Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung die „Abschaffung der unsinnigen Studiengebühren für alle Hochschultypen – nicht nur für Universitäten“.
Noch immer zahlen Studierende auf Fachhochschulen Studiengebühren. „Abgesehen von dieser Ungleichbehandlung mit den Universitäten ist das derzeitige System sozial benachteiligend“, sagt Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam.
„Das Wissenschaftsministerium sollte sich Gedanken über die bessere finanzielle Ausstattung von Hochschulen machen und nicht die Studierenden zur Kasse bitten. Wir brauchen mehr Studierende, nicht weniger. Gebühren bewirken lediglich, dass es weniger Menschen gibt, die studieren können“, so Maurer und Wallerberger.

Link zur Presseaussendung der ÖH

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Zugangsbedingungen für Doktoratsstudien

25. September 2009 · Kommentar schreiben

…gibt es Hochschulen, die bereits die ebenfalls im UG fixierten Möglichkeiten für qualitative ZugangsbediWirtschafts-Uningungen für Master- und Doktoratstudien nutzen: An der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien wurden in den Masterstudien Wirtschaftsrecht, Wirtschaftspädagogik, Finanzwirtschaft und Volkswirtschaft fachspezifische Voraussetzungen definiert, die die Studenten erstmals erfüllen müssen. Zudem wurden für diese Studien Eingangsphasen gestaltet, die auch der Orientierung dienen sollen. „Wir hoffen dabei auch auf eine Selbstselektion der Studenten“, sagte Senatsvorsitzende Edeltraud Hanappi-Egger. Noch nicht so weit ist man an der Uni Wien. Dort beginnen in diesem Studienjahr erst einmal die Diskussionen um die Eingangsphase auf Bachelor-Niveau, die Zugangsbedingungen auf Master-Level seien ein Folgethema und würden frühestens im kommenden Studienjahr wirksam, sagte eine Sprecherin der Uni Wien…

LINK: Gesamter Artikel im „Standard“

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Beatrix KARL versus Andrea KUNTZL

24. September 2009 · Kommentar schreiben

Beatrix Karl, VP-Wissenschaftssprecherin unterstreicht positiven Lenkungseffekt der Studienbeiträge – ÖVP hat sich bewegt, SPÖ muss  sich im tertiären Beatrix KarlSektor Diskussion öffnen

Wien, (ÖVP-PK) Einen „umfassenden Blick auf  die Notwendigkeiten unserer Universitäten und Hochschulen statt  Rosinen picken“ fordert ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Beatrix  Karl. „Die selektive Wahrnehmung der SPÖ hilft dem österreichischen
Hochschulraum nicht weiter“, so Karl. Sie erinnert daran, dass die  OECD in dem im Juli präsentierten Bericht sowohl die Einführung von  Studienbeiträgen als auch Zugangsbeschränkungen empfohlen hat.
„Die OECD-Empfehlungen für den tertiären Sektor haben eine Diskussion verdient. Wenn man die Empfehlungen der OECD in einem  Kapitel begrüßt, so kann man jene in einem anderen Kapitel nicht  rundum verschweigen.“ Die ÖVP habe sich im Bildungsbereich bewegt,  verweist Karl etwa auf die gemeinsame Schule. Nun müsse sich auch  die SPÖ im tertiären Sektor einer Diskussion öffnen. Zu den  heutigen Aussagen von SPÖ-Wissenschaftssprecherin Kuntzl betreffend  Akademikerquote hält Karl zudem fest: „Mehr Studierende heißt noch  lange nicht mehr Absolventen.“
    Die Studienbeiträge hatten einen positiven Lenkungseffekt,  verweist Karl auf das Sinken der Dropout-Rate sowie die Zahl  prüfungsinaktiver Studierender. Klar sei auch: „Eine Diskussion zu  Studienbeiträgen muss Hand in Hand mit einer Diskussion über den  weiteren Ausbau der Stipendien gehen.“ Die ÖVP-Wissenschaftssprecherin verweist darauf, dass mit Einführung der  Studienbeiträge auch das Studienförderungssystem ausgeweitet wurde.  Besonders Studierende aus sozial schwächeren Schichten haben dabei profitiert, wie auch die OECD in ihrem Bericht festgehalten hat.
    Die Mittel für die Studienförderung sind seit dem Jahr 2000  verdoppelt worden und betrugen im Vorjahr rund 200 Millionen Euro.  Die Zahl der Bewilligungen ist in diesem Zeitraum um fast 50 Prozent gewachsen und gleichzeitig hat sich die durchschnittliche Fördersumme pro Studierendem um 20 Prozent auf über 4.500 Euro erhöht.
    Die de facto Abschaffung der Studiengebühren vor einem Jahr ´“war ein Schnitt ins Fleisch der Unis“, verweist Karl darauf, dass  den Unis die Einnahmen der Studiengebühren wegfallen. „Diese nun vom Bund bereit gestellten 157 Millionen Euro hätten die Unis gut zusätzlich brauchen können“, schließt Karl. OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG  2009-09-24/11:59

Kategorien: Chancengleichheit
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Andrea KUNTZL versus Beatrix KARL

24. September 2009 · Kommentar schreiben

Andrea KuntzlAndrea Kuntzl, SP-Wissenschaftssprecherin: SPÖ gegen Wiedereinführung von Studiengebühren

Wien (SK) – „Die Studiengebühren wurden vor einem Jahr aus gutem Grund abgeschafft: Österreich hat eine im internationalen Vergleich viel zu niedrige AkademikerInnenquote und wir wollen vor allem jungen Menschen aus Familien mit niedrigem Einkommen ein Studium ermöglichen. Da hat Österreich großen Aufholbedarf“, stellte SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl zur Forderung von Wissenschaftsminister Johannes Hahn nach einer Wiedereinführung der Studiengebühren klar. Gerade in Zeiten einer Wirtschaftskrise, wo mit einer Steuerreform und Konjukturpaketen investiert wird, um Familien zu entlasten und Arbeitsplätze zu erhalten, wird es sicher keine zusätzliche finanzielle Belastung von Studierenden geben“, so Kuntzl am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. 
   „Minister Hahn hat im Übrigen jede Menge zu tun mit der Umsetzung des im Sommer beschlossenen Unigesetzes. Darin haben wir die Verringerung der Zahl der StudienabrecherInnen, bessere Betreuungsrelationen von Studierenden zu Lehrenden, den Ausbau der Angebote für berufstätige Studierende und für jene mit Kindern verankert.“ Kuntzl wies zudem darauf hin, dass im Unigesetz auch Maßnahmen zu besseren sozialen Durchlässigkeit und der Ausbau der Studienförderung zur Stärkung der sozialen Absicherung festgeschrieben sind. 
   „Denn Bildung, Hochschulzugang und gesellschaftliches und berufliches Fortkommen dürfen nicht von der finanziellen Leistungsfähigkeit der Eltern oder der Studierenden selbst abhängig sein. Die Einführung der Studiengebühren war eine eklatante Fehlentscheidung, die vom Parlament im September 2008 revidiert wurde“, so Kunztl.  OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG   2009-09-24/10:48

Kategorien: Chancengleichheit
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Universität des Lebens platzt aus allen Nähten!

24. September 2009 · Kommentar schreiben

Blumen u Schmetterling Ignoriert das Wissenschaftsministerium die am stärksten wachsende Universität Österreichs?

Wien (OTS) – Seit Jahren steigen die Zahlen der Erstsemestrigen an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU). „Dieses Wintersemester erwarten wir den oder die 10.000. Studierende. Agrarwissenschaften, Kulturtechnik- und Wasserwirtschaft, sowie Lebensmittel- und Biotechnologie wachsen unter den etablierten Studienrichtungen am stärksten.

Die Hörsäle sind schon lange überfüllt, gerade erst wurde ein weiterer Kinosaal angemietet. Wird das starke Wachstum der BOKU bei den Leistungsvereinbarungen nicht berücksichtigt, kann die Qualität der Lehre und ein akzeptables Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden nicht ansatzweise gehalten werden.

Link zur kompletten OTS-Presseaussendung der ÖH-BOKU

Kategorien: ots-Meldungen
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Wer wird EU-Technologie-Kommissar? Und wer ersetzt ihn als Österreichische Wissenschaftsministerin?

23. September 2009 · 1 Kommentar

Christine Marek„Die Presse“ vermutet in ihrer heutigen Ausgabe (23.9.09) auf Seite 11, dass Johannes Hahn nach Brüssel geht  und Christine Marek ihn in der Wiener ÖVP-Zentrale ersetzen wird. Die Wiener Partei favorisiert angeblich Nationalratsabgeordnete Katharina Cortolezis-Schlager als Wissenschaftsministerin.

Cortolezis-Schlager

Kategorien: Presse
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Parlamentarische Enquete zum ORF-Gesetz, live

17. September 2009 · Kommentar schreiben

Direktübertragung der Parlamentarischen Enquete zum öffentlich rechtlichen Rundfunk:
Live-Link: http://derstandard.at/?page=parlamentlive

Die Direktübertragung der Enquete ist beendet.
Nachlese im „STANDARD“ über die ORF-Enquete unter http://derstandard.at/r1252771403384/ORF-Enquete 

Der Live-Link ist  am 18.9.  ab 12.00 Uhr wieder geöffnet. Lt. NR-Präsidentin Prammer wird dann die am 18.9. um 9.00Uhr unterbrochene Sitzung mit der Dringlichen Anfrage über Öko-Energie an den Bundeskanzler  fortgesetzt .

Kategorien: Parlament
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UGÖD: „Exzellenz-Institut Gugging reiner Männerverein“

16. September 2009 · Kommentar schreiben

Das Exzellenz-Institut in Gugging ist – obwohl enorme Finanzmittel für dieses Elite-Institut und angedachte Vorzeigeprojekt aufgewendet werden – von jeglicher Verpflichtung zur Frauenförderung, wie sie sonst an den österreichischen Universitäten verankert ist, ausgenommen. Link: Zu dieser OTS-Presseaussendung der Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD

Link: Zur Homepage der U-GÖD

Link: Zum IST Austria (Institute of Science and Technology Austria)

Kategorien: Chancengleichheit · Presse
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Österreichischer Hochschulplan

1. September 2009 · 1 Kommentar

Gen.Sekr. Faulhammer

Der Generalsekretär des Wissenschaftsministeriums, Mag. Friedrich Faulhammer, soll in den nächsten zwei Jahren einen österreichischen Hochschulplan erarbeiten – eine Aufgabe, an der andere vor ihm gescheitert sind [...]
LINK zu diesem Artikel in der „Presse“ .

LINK zum Hinweis auf der Homepage des Wissenschaftsministeriums 
LINK zur OTS-Aussendung des Ministeriums.

Kategorien: Ministerentwurf · Presse
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