Beiträge vom September 2009
Planungssicherheit für größte steirische Universität. – Konstruktive und professionelle Verhandlungen
Das Wissenschaftsministerium und die Karl-Franzens-Universität Graz haben die Verhandlungen zu den Leistungsvereinbarungen abgeschlossen. „Mit dem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen bekommt die größte steirische Universität die notwendige Planungssicherheit“, so der Generalsekretär des Wissenschaftsministeriums, Friedrich Faulhammer. Das sei sowohl im Interesse der Studierenden und Lehrenden, als auch der Uni Graz und dem Wissenschaftsministerium. Faulhammer unterstrich das gute Klima bei den konstruktiven und professionellen Verhandlungen, die Ende der Woche erfolgreich abgeschlossen wurden. In manchen Punkten sei die Einigung auch richtungsweisend für die kommenden Verhandlungsrunden mit den weiteren Universitäten.
[...] Derzeit wird über die Leistungsvereinbarungsperiode 2010 bis 2012 verhandelt.
Insgesamt stehen den 21 österreichischen Universitäten im Zeitraum 2010 bis 2012 mehr als acht Milliarden Euro zur Verfügung, das sind um rund 1,6 Milliarden Euro mehr als in der vergangenen Periode.
LINK zum gesamten Presseaussendungstext, OTS
Kategorien: Budget · ots-Meldungen
Mit Tag(s) versehen: Friedrich Faulhammer
„Dass Österreich zu wenige Studierende hat, ist durch mehrere Studien belegt und auch den einzelnen Universitäten bzw. deren Rektoren klar. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um mehr junge Menschen an die Universitäten zu bringen. Man kann dann aber nicht gleichzeitig vermitteln, dass ein Mehr an Studierenden eher gefürchtet als gewünscht wird, wie dies immer wieder seitens mancher Universitäten passiert“…
„Die Universitäten sollten sich noch stärker vernetzen und bezüglich ihrer Profilbildungen absprechen“….
Der Wissenschaftssprecher der Grünen verweist auf Informationen über die Leistungsverhandlungen, wonach die versprochenen finanziellen Besserstellungen der Universitäten doch nicht so gut seien, wie sie erst kürzlich vollmundig vom Minister in Pressekonferenzen verkündet worden seien:“Wenn man bei Leistungsvereinbarungen im Ministerium geradezu panisch reagiert, wenn neue Ideen umgesetzt werden sollten, dann liegt der Verdacht nahe, dass die ministeriellen Kassen leer sind.“
LINK zum kompletten Artikel
Kategorien: Wissenschaftssprecher · ots-Meldungen
Mit Tag(s) versehen: Wissenschaftssprecher, Studierende, Uni-Leistungsvereinbarung, Kurt Grünewald, Uni-Profil
Mehr Studierende heißt noch lange nicht mehr Absolventen. Unis bekommen
zwischen 2010 und 2012 mehr als acht Milliarden Euro
„Es geht nicht darum, wie viele studieren, sondern wie viele absolvieren“, so ÖVP- Wissenschaftssprecherin Dr. Beatrix Karl. „Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die Absolventenquote an den heimischen Hochschulen zu erhöhen“, das werde aber mit einer reinen Erhöhung der Studierendenzahlen nicht gelingen. „Wir müssen mehr jungen Menschen in rascherer Zeit den Abschluss ihres Studiums ermöglichen…“
Bezüglich Verhandlungen zu den Leistungsvereinbarungen hält Karl fest: „Die Universitäten haben zwischen 2010 und 2012 mehr als acht Milliarden Euro zur Verfügung, das sind rund 1,6 Milliarden Euro mehr als in der vergangenen Periode.“ Der effiziente Einsatz dieser Steuermittel müsse dabei im Interesse aller sein, betont die ÖVP-Bildungssprecherin abschließend.
LINK zum kompletten Artikel
Kategorien: Budget · Wissenschaftssprecher · ots-Meldungen
Mit Tag(s) versehen: Studierende, Uni-Budget, Wissenschaftssprecherin
Wien (SK) – Der Verband sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) startet am 28. September die Initiative „Unbeschränkt Studieren“ gegen Zugangsbeschränkungen auf den Universitäten.
AktivistInnen des VSStÖ werden am Montag, dem 28.September, um 9.30 Uhr vor der Universität Wien aktionistisch die Gefahr von Zugangsbeschränkungen darstellen. Mit Schranken wird verdeutlicht, dass zukünftig nur mehr einer kleinen Elite der Zugang zu Master- und PhD-Studien ermöglicht wird.
Link zur Presseaussendung
Link zur Homepage mit Info über die Initiative
Zeit: Montag, 28. September 2009, 9.30 Uhr
Ort: Universität Wien, Haupteingang, Dr.Karl Lueger Ring 1, 1010 Wien
Die VertreterInnen der Medien sind herzlich eingeladen.
Rückfragehinweis: Stefanie Grubich, VSStÖ Pressesprecherin,
Kategorien: Chancengleichheit · ots-Meldungen
Mit Tag(s) versehen: Doktoratsstudien, Studienzugang Beschränkung, VSStÖ
Wien (OTS) – Scharfe Kritik der Österreichischen HochschülerInnenschaft erntet der Vorschlag von Wissenschaftsminister Hahn, die Studiengebühren wieder einzuführen. Stattdessen fordert Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung die „Abschaffung der unsinnigen Studiengebühren für alle Hochschultypen – nicht nur für Universitäten“.
Noch immer zahlen Studierende auf Fachhochschulen Studiengebühren. „Abgesehen von dieser Ungleichbehandlung mit den Universitäten ist das derzeitige System sozial benachteiligend“, sagt Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam.
„Das Wissenschaftsministerium sollte sich Gedanken über die bessere finanzielle Ausstattung von Hochschulen machen und nicht die Studierenden zur Kasse bitten. Wir brauchen mehr Studierende, nicht weniger. Gebühren bewirken lediglich, dass es weniger Menschen gibt, die studieren können“, so Maurer und Wallerberger.
Link zur Presseaussendung der ÖH
Kategorien: Chancengleichheit · ots-Meldungen
Mit Tag(s) versehen: Studiengebühren
…gibt es Hochschulen, die bereits die ebenfalls im UG fixierten Möglichkeiten für qualitative Zugangsbedi
ngungen für Master- und Doktoratstudien nutzen: An der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien wurden in den Masterstudien Wirtschaftsrecht, Wirtschaftspädagogik, Finanzwirtschaft und Volkswirtschaft fachspezifische Voraussetzungen definiert, die die Studenten erstmals erfüllen müssen. Zudem wurden für diese Studien Eingangsphasen gestaltet, die auch der Orientierung dienen sollen. „Wir hoffen dabei auch auf eine Selbstselektion der Studenten“, sagte Senatsvorsitzende Edeltraud Hanappi-Egger. Noch nicht so weit ist man an der Uni Wien. Dort beginnen in diesem Studienjahr erst einmal die Diskussionen um die Eingangsphase auf Bachelor-Niveau, die Zugangsbedingungen auf Master-Level seien ein Folgethema und würden frühestens im kommenden Studienjahr wirksam, sagte eine Sprecherin der Uni Wien…
LINK: Gesamter Artikel im „Standard“
Kategorien: Presse
Mit Tag(s) versehen: Doktoratsstudien, WU
Beatrix Karl, VP-Wissenschaftssprecherin unterstreicht positiven Lenkungseffekt der Studienbeiträge – ÖVP hat sich bewegt, SPÖ muss sich im tertiären
Sektor Diskussion öffnen
Wien, (ÖVP-PK) Einen „umfassenden Blick auf die Notwendigkeiten unserer Universitäten und Hochschulen statt Rosinen picken“ fordert ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Beatrix Karl. „Die selektive Wahrnehmung der SPÖ hilft dem österreichischen
Hochschulraum nicht weiter“, so Karl. Sie erinnert daran, dass die OECD in dem im Juli präsentierten Bericht sowohl die Einführung von Studienbeiträgen als auch Zugangsbeschränkungen empfohlen hat.
„Die OECD-Empfehlungen für den tertiären Sektor haben eine Diskussion verdient. Wenn man die Empfehlungen der OECD in einem Kapitel begrüßt, so kann man jene in einem anderen Kapitel nicht rundum verschweigen.“ Die ÖVP habe sich im Bildungsbereich bewegt, verweist Karl etwa auf die gemeinsame Schule. Nun müsse sich auch die SPÖ im tertiären Sektor einer Diskussion öffnen. Zu den heutigen Aussagen von SPÖ-Wissenschaftssprecherin Kuntzl betreffend Akademikerquote hält Karl zudem fest: „Mehr Studierende heißt noch lange nicht mehr Absolventen.“
Die Studienbeiträge hatten einen positiven Lenkungseffekt, verweist Karl auf das Sinken der Dropout-Rate sowie die Zahl prüfungsinaktiver Studierender. Klar sei auch: „Eine Diskussion zu Studienbeiträgen muss Hand in Hand mit einer Diskussion über den weiteren Ausbau der Stipendien gehen.“ Die ÖVP-Wissenschaftssprecherin verweist darauf, dass mit Einführung der Studienbeiträge auch das Studienförderungssystem ausgeweitet wurde. Besonders Studierende aus sozial schwächeren Schichten haben dabei profitiert, wie auch die OECD in ihrem Bericht festgehalten hat.
Die Mittel für die Studienförderung sind seit dem Jahr 2000 verdoppelt worden und betrugen im Vorjahr rund 200 Millionen Euro. Die Zahl der Bewilligungen ist in diesem Zeitraum um fast 50 Prozent gewachsen und gleichzeitig hat sich die durchschnittliche Fördersumme pro Studierendem um 20 Prozent auf über 4.500 Euro erhöht.
Die de facto Abschaffung der Studiengebühren vor einem Jahr ´“war ein Schnitt ins Fleisch der Unis“, verweist Karl darauf, dass den Unis die Einnahmen der Studiengebühren wegfallen. „Diese nun vom Bund bereit gestellten 157 Millionen Euro hätten die Unis gut zusätzlich brauchen können“, schließt Karl. OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG 2009-09-24/11:59
Kategorien: Chancengleichheit
Mit Tag(s) versehen: WissenschaftssprecherInnen
Andrea Kuntzl, SP-Wissenschaftssprecherin: SPÖ gegen Wiedereinführung von Studiengebühren
Wien (SK) – „Die Studiengebühren wurden vor einem Jahr aus gutem Grund abgeschafft: Österreich hat eine im internationalen Vergleich viel zu niedrige AkademikerInnenquote und wir wollen vor allem jungen Menschen aus Familien mit niedrigem Einkommen ein Studium ermöglichen. Da hat Österreich großen Aufholbedarf“, stellte SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl zur Forderung von Wissenschaftsminister Johannes Hahn nach einer Wiedereinführung der Studiengebühren klar. Gerade in Zeiten einer Wirtschaftskrise, wo mit einer Steuerreform und Konjukturpaketen investiert wird, um Familien zu entlasten und Arbeitsplätze zu erhalten, wird es sicher keine zusätzliche finanzielle Belastung von Studierenden geben“, so Kuntzl am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.
„Minister Hahn hat im Übrigen jede Menge zu tun mit der Umsetzung des im Sommer beschlossenen Unigesetzes. Darin haben wir die Verringerung der Zahl der StudienabrecherInnen, bessere Betreuungsrelationen von Studierenden zu Lehrenden, den Ausbau der Angebote für berufstätige Studierende und für jene mit Kindern verankert.“ Kuntzl wies zudem darauf hin, dass im Unigesetz auch Maßnahmen zu besseren sozialen Durchlässigkeit und der Ausbau der Studienförderung zur Stärkung der sozialen Absicherung festgeschrieben sind.
„Denn Bildung, Hochschulzugang und gesellschaftliches und berufliches Fortkommen dürfen nicht von der finanziellen Leistungsfähigkeit der Eltern oder der Studierenden selbst abhängig sein. Die Einführung der Studiengebühren war eine eklatante Fehlentscheidung, die vom Parlament im September 2008 revidiert wurde“, so Kunztl. OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG 2009-09-24/10:48
Kategorien: Chancengleichheit
Mit Tag(s) versehen: WissenschaftssprecherInnen
Ignoriert das Wissenschaftsministerium die am stärksten wachsende Universität Österreichs?
Wien (OTS) – Seit Jahren steigen die Zahlen der Erstsemestrigen an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU). „Dieses Wintersemester erwarten wir den oder die 10.000. Studierende. Agrarwissenschaften, Kulturtechnik- und Wasserwirtschaft, sowie Lebensmittel- und Biotechnologie wachsen unter den etablierten Studienrichtungen am stärksten.
Die Hörsäle sind schon lange überfüllt, gerade erst wurde ein weiterer Kinosaal angemietet. Wird das starke Wachstum der BOKU bei den Leistungsvereinbarungen nicht berücksichtigt, kann die Qualität der Lehre und ein akzeptables Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden nicht ansatzweise gehalten werden.
Link zur kompletten OTS-Presseaussendung der ÖH-BOKU
Kategorien: ots-Meldungen
Mit Tag(s) versehen: BOKU
Kategorien: Presse
Mit Tag(s) versehen: Wissenschaftsministerin
Direktübertragung der Parlamentarischen Enquete zum öffentlich rechtlichen Rundfunk:
Live-Link: http://derstandard.at/?page=parlamentlive
Die Direktübertragung der Enquete ist beendet.
Nachlese im „STANDARD“ über die ORF-Enquete unter http://derstandard.at/r1252771403384/ORF-Enquete
Der Live-Link ist am 18.9. ab 12.00 Uhr wieder geöffnet. Lt. NR-Präsidentin Prammer wird dann die am 18.9. um 9.00Uhr unterbrochene Sitzung mit der Dringlichen Anfrage über Öko-Energie an den Bundeskanzler fortgesetzt .
Kategorien: Parlament
Mit Tag(s) versehen: ORF, parlament Enquete
Kategorien: Chancengleichheit · Presse
Mit Tag(s) versehen: Elite Uni, ugoed
Kategorien: Ministerentwurf · Presse
Mit Tag(s) versehen: Hochschulplan