UG2002-Novelle, Diskussionsarchiv

Beiträge vom Oktober 2009

Rektor Winckler im Ö1-Mittagsjournal (Mitschrift)

31. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Audio-LINK: Das ORF-Interview mit UW-Rektor Georg Winckler wurde von Martin Haidinger geführt (Mittagsjournal vom 31.10.2009)

Zwar verursachten die Studierendenproteste zusätzliche Kosten (Anmieten von Ersatzräumen, Audimax könne in dieser Zeit nicht weitervermietet werden, Sachschäden seien nur von Freitag auf Samstag entstanden), aber die Studierenden wollen protestieren und Anlässe dafür gäbe es. Dafür habe der Rektor Verständnis. Außerdem habe das Audimax politischen Symbolcharakter. Rektor Winckler hätte schon früher Besetzungen erlebt. Aber im Unterschied zu früher wären verschiedene Punkte zum Ausdruck gebracht worden: die Finanzierungsfrage der Universitäten und die nationale Umsetzungsfrage des Bolognasystems (im Zusammenhang mit Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren), sowie Linke Systemkritik.
Die Stellungnahme des PLENUMS zur Bologna-Umsetzung sei nicht einheitlich. Die gesetzlichen Bologna-Begleitmaßnahmen seien eher das Ziel der Kritik (z.B. betreffend Zugangsmöglichkeiten).

Zwischen den bildungspolitischen Zielen, die im September 2008 deklariert wurden, z.B. dem freien Hochschulzugang und den dazu benötigten, aber nicht bereitgestellten, finanziellen Mitteln gäbe es ein Auseinanderklaffen. Der parlamentarische Beschluss vom September 2008 gehe einher mit einem Finanzierungsplan der bis 2020 umgesetzt werden soll. Dessen Ziel ist die Bereitstellung  einer Erhöhung auf 2% des BIP. Wesentlich und notwendig sei in diesem Zusammenhang das Zustandebringens eines Gesamtplans für die Universitäten.

zum Weiterlesen und zu weiteren LINKS

Kategorien: Stellungnahme
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Ringstrasse vor der Uni Wien

28. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Demo UW 1Demo UW 2

Bilder von der Demo für die Verbesserung der Studienbedingungen und gegen die Hahnsche Uni-Politik auf der Ringstrasse vor der UW am 28.10.09, 17.15 Uhr.

Kategorien: Proteste Studierender
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UNIVERSITÄTSKLINIKEN: Arbeitskonflikt droht !

27. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Bei der letzten Tagung der Betriebsräte des wissenschaftlichen Personals der Med-Unis Wien, Innsbruck und Graz wurde die APA folgendermaßen von der drohenden Verschlechterung der Patientenversorgung informiert:

Betriebsvereinbarung über Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste läuft aus.

Innsbruck/Graz/Wien (APA) – Die Betriebsräte der Medizinischen Universitäten in Österreich (Wien, Graz, Innsbruck) warnen jetzt vor einer drohenden Verschlechterung in der Patientenversorgung. Weil eine seit 2002 geltende Betriebsvereinbarung über Nacht- und Wochenenddienste ausläuft und es bisher noch kaum Verhandlungen über eine neue gab, könnten schon ab 1. Jänner 2010 die Dienste der Ärzte „illegal“ werden. „Wir fordern die Universitäten dringend zu Verhandlungen auf“, erklärte Martin Tiefenthaler (Innsbruck) für die Betriebsräte des wissenschaftlichen Personals der MedUnis.
 
   „Ohne geltende Betriebsvereinbarung dürfen Ärztinnen und Ärzte, die dem Uni-Kollektivvertrag unterliegen, nur werktags zwischen 7.00 und 20.00 Uhr am Krankenbett arbeiten. Das ist die Voraussetzung dafür, dass wir mehr als 48 Stunden pro Woche arbeiten dürfen. Dabei beträgt unsere Arbeitszeit sowieso schon im Durchschnitt 60 Stunden pro Woche“, sagte der Sprecher der MedUni-Betriebsräte.
 
   Nacht- und Wochenenddienste sind bisher durch eine Betriebsvereinbarung geregelt, die auch die geltenden Arbeitszeithöchstgrenzen berücksichtigt. Tiefenthaler: „Wir weisen die Rektorate seit zwei Jahren darauf hin, dass die mit 31.12.2009 automatisch ablaufende Vereinbarung neu abzuschließen ist. Kommt es zu keinem fristgerechten Abschluss, dürfen Uni-Ärztinnen und Ärzte laut Gesetz ab dem 1.1.2010 keine Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste leisten. Bereits der Dienst am Neujahrstag wäre ungesetzlich. Wir haben sogar einen gemeinsamen Vorschlag der MedUnis vorgelegt, der bloß die Weiterschreibung der bisherigen Regelung bedeuten würde. Aber es gibt bisher keine neue Regelung.“
 
   Laut dem Innsbrucker Nephrologen wollten die Rektorate der drei MedUnis offenbar jeweils eigene Regelungen aushandeln. In Wien gebe es Tendenzen, die alte Regelung durch teilweise Schichtdienste auszuhebeln, was einer Schlechterstellung des Personals gleichkomme. Die Angelegenheit hat einen gewissen Zeitdruck in sich: Für den Jahreswechsel müssen auch noch fristgerecht die Dienstpläne für die Universitätskliniken erstellt werden.“
(Schluss) ww/mk
 
APA0099    2009-10-27/09:55

Kategorien: Kollektivvertrag · Presse · Stellungnahme
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„…disqualifiziert sich selbst für den Posten eines EU-Kommissars für Wissenschaft und Forschung…“

27. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

sagt Univ. Prof. Dr. Kurt Grünewald, Wissenschaftssprecher der Grünen und kommentiert damit  in einer Presseaussendung

 die jüngste Verweigerung des ÖVP-Politikers Hahn, das Gespräch mit Österreichs HochschülerInnen zu suchen: „Es ist ein ernstzunehmendes Signal, wenn sich landesweit Studierende auf eigene Initiative und basisdemokratisch formieren, um gegen die unhaltbaren Studienbedingungen aufmerksam zu machen. Da kann man nicht vom hohen Ross aus einfach zusehen“, kritisiert Grünewald. Ein Politiker, der die Hochschulsituation im eigenen Land nicht in den Griff bekommt und den Dialog verweigert, „disqualifiziert sich selbst für den Posten eines EU-Kommissars für Wissenschaft und Forschung“. Damit spielt der Grüne auf die jüngsten Gerüchte an, wonach Hahn der Regierungskandidat für den österreichischen EU-Kommissar sein soll.
LINK zum Kommentar Grünewalds

Keine Vorschusslorbeeren für Hahns Reise nach Brüssel: ORF-Nachlese-LINK 
ORF_AUDIO-LINK

Kategorien: Budget · Wissenschaftssprecher · ots-Meldungen
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ÖVP lehnt Verantwortung über Zustände an den Unis ab

25. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

(ÖVP-PK) – Verwundert zeigt sich ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Beatrix Karl über die Aussagen von Kanzler Faymann im heutigen „Presse“-Interview. Wissenschaftsminister Hahn hat vor mehr als einer Woche einen 3-Schritte-Plan für faire Studienbedingungen und mehr Absolventen vorgelegt sowie sich erst kürzlich mit den Rektoren über Sofortmaßnahmen und die Zukunftsperspektiven der Unis beraten.
„Faymanns SPÖ negiert seit Jahren die Entwicklungen und Bedürfnisse der Universitäten. Gemeinsam mit FPÖ und Grünen hat Faymann im Wahlkampf den Unis über 150 Millionen Euro genommen und die Schranken für deutsche NC-Flüchtlinge gesenkt. Trotz aller Empfehlungen der OECD für ein faires Zukunftssystem an den Unis, verweigert die Faymann-SPÖ jeden Dialog darüber“, stellt Karl die Fakten klar (…). LINK zur Stellungnahme der VP-Wissenschaftssprecherin.

(OTS-SK) Mag. Kuntzl: Ziel muss Anheben der AkademikerInnenquote sein – keine zusätzlichen Studien-Hürden schaffen.
„Nach wie vor muss unser vordringlichstes Ziel sein, die Akademikerquote in Österreich zu erhöhen und nicht möglichst viele StudentInnen vom Studium abzuhalten“, betonte SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die Studentinnen und Studenten mit Studiengebühren oder einer Ausweitung der Zugangsbeschränkungen von der Universität fernhalten zu wollen, „ist alles andere als der Stein der Weisen“, so Kuntzl. Für die SPÖ komme eine solche Lösung keinesfalls in Betracht. Der Wissenschaftsminister soll auf EU-Ebene wegen deutscher StudentInnen in Verhandlungen treten (…). LINK zur Stellungnahme der SP-Wissenschaftssprecherin.

Kategorien: Wissenschaftssprecher
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Das Imperium schlägt zurück: ÖH soll für Schäden zahlen

25. Oktober 2009 · 1 Kommentar

Auch in den späten 60-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sind die Studierenden (außer vielleicht Medizin Studierende*) kritisiert worden, weil sie  sich angeblich nicht um ihre Studien sondern um Gesellschaftspolitik gekümmert hatten. Die heute Studierenden kümmern sich sowohl um die Inhalte und Bedingungen ihrer Ausbildung als auch um die gesellschaftspolitischen Auswirkungen der bestehenden tertiären (Aus-) Bildungskatastrophe. Und dem „Establishment“ ist es wiederum nicht recht.

Die ÖH soll finanziell verantwortlich gemacht werden für den „Schaden“ den der Studierendenprotest an der Physis der tertiären Bildungsstruktur anrichtet.

Man muss aber, im Gegenteil, andere Schadensopfer und Schädiger annnehmen: Erst wenn der Protest der Studierenden ernst genommen wird und zu Konsequenzen, also zu besseren Studienbedingungen aller Bildungshungrigen führt, wird der Schaden, den die Inaktivität der bildungspolitisch verantwortlich Einflussreichen an der Gesellschaft anrichtet, wieder gut gemacht werden können.
__________________

(*) A. Van der Bellen: „…die medizinischen Kollegen waren unsichere Kantonisten…“ In:  Wie ich Politiker wurde (Hrsg.: H. Czernin), S. 215. Czernin Verlag: Wien 2004

Kategorien: Chancengleichheit · Proteste Studierender
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Nachtdienste an den Uni-Kliniken vor dem Aus?

24. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Betriebsräte der Medizinischen Universitäten warnen vor drohender Verschlechterung in der Patientenversorgung

Mit dem 31.12.2009 laufen in Wien, Innsbruck und Graz die bisher geltenden Betriebsvereinbarungen für Nacht- und Wochenenddienste an Universitätskliniken aus. Ohne geltende Betriebsvereinbarung dürfen Ärztinnen und Ärzte, die dem Uni-Kollektivvertrag unterliegen, nur werktags zwischen 7.00 und 20.00 Uhr am Krankenbett arbeiten. Nacht- und Wochenenddienste sind bisher durch eine Betriebsvereinbarung geregelt, die auch die Arbeitszeithöchstgrenzen berücksichtigt. Die Betriebsräte weisen die Rektorate seit 2 Jahren darauf hin, dass die mit 31.12.2009 automatisch ablaufende Vereinbarung neu abzuschließen ist. Kommt es zu keinem fristgerechten Abschluss, dürfen Uni-Ärztinnen und Ärzte laut Gesetz ab dem 1.1.2010 keine Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste leisten. Bereits der Dienst am Neujahrstag wäre ungesetzlich.

Die Betriebsräte der Medizinischen Universitäten fordern die Rektoren auf, endlich konstruktiv zu verhandeln um eine fristgerechte Dienstplanerstellung für eine kontinuierliche Patientenversorgung an den Uni-Kliniken auch nach der Silvesternacht sicherzustellen.

Prof. Dr. Regina Gatternig, Prof. Dr. Thomas Szekeres und Prof. Dr. Martin Tiefenthaler,

für die Betriebsräte des wissenschaftlichen Personals der
Medizinischen Universitäten Graz, Wien und Innsbruck

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Kategorien: Betriebsrat · Kollektivvertrag · Presse
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Furor Sanctus. Hörsaal-Besetzung auch in Graz

23. Oktober 2009 · 1 Kommentar

‹lat. „Heiliger Zorn“›

„Es ist einfach der Zorn gegenüber einem Bildungssystem: Man muss immer mehr zahlen, immer mehr aufwenden, die Lebensumstände werden immer prekärer, immer schwieriger. Man muss immer mehr Geld in die Hand nehmen, um sich ein Studium leisten zu können und irgendwann reicht’s dann einmal,“ Cengiz Kulac, ÖH Uni Graz.

Eine Gruppe Studierender hat einen Hörsaal der Uni Graz besetzt – weitere Aktionen sollen folgen.

Weitere Protestaktionen angekündigt.
Es werden nächste Woche weitere Protestaktionen folgen, sagt Kulac: „Von Hörerversammlungen, bis Demonstrationen bis kleinere Aktionen mit Sitzstreiks – alle Formen des friedlichen und legitimen Protests.“

ORF-Link, hier klicken.

Kategorien: Budget · Chancengleichheit · Proteste Studierender
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Weiterwursteln und Audi max Besetzung

22. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Ad-hoc: „Kurzfristige Kapazitätserweiterungen bei einzelnen Lehrveranstaltungen“, ansonsten „Warteschlangen“ – so werden die Universitäten nach Angaben von Rektoren-Chef Christoph Badelt in den überlaufenen Studienrichtungen über das Wintersemester kommen.
Erst dann kommt in einzelnen Studienrichtungen der „Notfallparagraf“ 124 b zur Anwendung.
LINK: Ergebnisse der Rektorenaussprache mit dem Wissenschaftsminister im Standard

„Das Kaputtsparen unseres Bildungssystems muss endlich aufhören!“ Standard-LINK: So wird Österreich Nachzügler in der Bildungspolitik bleiben.

Kategorien: Proteste Studierender

Krisengipfel der Rektoren mit Hahn

22. Oktober 2009 · 3 Kommentare

„Das Treffen der Rektoren mit Bundesminister Hahn [22.10.09] war längst überfällig“, meint der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald. Erneute kurzfristige kosmetische Korrekturen und Feuerwehraktionen wären aber zu wenig. Eine Hochschulpolitik die immer wieder von Konkurrenz, Wettbewerb, Rankings, Elite und Exzellenzinstituten spricht, dann aber nur von einer Notverordnung zur nächsten kommt und dieses ´Spiel´ Jahr für Jahr wiederholt, kann kein Wegweiser in die Zukunft sein“, so Grünewald, der parteienübergreifende Gespräche über die Zukunft der Universitäten fordert. [...]
[...] „Studierwilligen zu vermitteln, sie seien eine Bedrohung für die Universitäten, bietet der Öffentlichkeit ein katastrophales Bild“, so Grünewald.
LINK: OTS-Presseaussendung Grünewalds

LINK im STANDARD: Universitätsvertreter tagen im Wissenschaftsministerium

Kategorien: Budget · Wissenschaftssprecher · ots-Meldungen
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Akademie der bildenden Künste von Studierenden und Lehrenden besetzt

21. Oktober 2009 · 1 Kommentar

Akad der Bild. Kuenste

Fotograf: Arthur Summereder
Fotocredit: Arthur Summereder
Ort: Österreich / Wien

Wien (OTS) - Dienstag um 12.25 Uhr wurde die Akademie der bildenden Künste von Studierenden und Lehrenden BESETZT! Bis Donnerstag, den 22. Okt. ist die Akademie im Streik. In der Aula finden Veranstaltungen und Aktionen statt. Werden die Forderungen von Lehrenden und Studierenden nicht umgesetzt, folgen weitere Aktionen.
Am Donnerstag soll die  Leistungsvereinbarung 2010-2012 zwischen Akademie und Ministerium beschlossen werden. Die Proteste richten sich vor allem gegen die umstrittene Bachelor/Master-Struktur, die gegen den ausgesprochenen Willen von Lehrenden und Studierenden der Akademie eingeführt werden soll.
LINK: Blog der Organisatoren

Bericht bei ORF.at:
Uni-Senat unterstützt Demonstranten
Die Säulenhalle des Baus auf dem Schillerplatz ist momentan besetzt. Bis Donnerstag werden keine Lehrveranstaltungen abgehalten. Dann finden Verhandlungen zwischen dem Rektor und Vertretern des Wissenschaftsministeriums statt. [...]
Rektor Schmidt-Wulffen reagierte gelassen. [...] Es ist aber logisch, dass das Ministerium eine Umstellung auf die europaweit angewandte Studienarchitektur wünsche, und die derzeitige Sonderstellung der Kunstunis halte er für nicht sehr glücklich, so Schmidt-Wulffen. Doch in die Leistungsvereinbarungen am Donnerstag werde er mit der Überzeugung gehen, „dass ich das im Haus derzeit nicht umsetzen kann und will“. Er sei schließlich nicht nur Leiter der Akademie, sondern begreife sich auch als deren Repräsentant.

Am 15. Januar hatte der ehem. Wissenschaftsminister Erhard Busek die Universitäten zum Streik aufgerufen…  oder die Leistungsvereinbarung nicht zu unterzeichnen: LINK zum Eintrag in diesem Blog

Kategorien: Mittelbau · Proteste Studierender · Stellungnahme · ots-Meldungen
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Thomson Reuters Ranking sieht gewaltige Leistungssteigerung bei Klinischer Medizin

19. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Wien. In Anbetracht des jüngsten Times-Rankings und des schlechten Abschneidens österreichischer Universitäten, kann man auch ganz andere Zahlen heranziehen, aus denen eine gewaltige Leistungssteigerung unserer Universitäten während der letzten zwanzig Jahre hervorgeht. Unter dem Titel „Austrian Science: Ascendant in Impact“, ist  kürzlich beim Science Watch von Thomson Reuters  ein Ranking erschienen, das eine wesentliche Steigerung bei der Klinischen Medizin in Österreich zeigt. (LINK zur MUW-Homepage)

Science watch meduniwien.ac

LINK zum Artikel

Kategorien: Dokumentation
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„Die Presse“ im Leitartikel über „Hahns Mantra“

19. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Wien (OTS) – Der Wissenschaftsminister kämpft gegen den Ansturm deutscher Studenten. Große Visionen für die Unis fehlen.

Jetzt möge kommen, was wolle. Der Wissenschaftsminister scheint – es muss vor drei Wochen gewesen sein – seine    Wunderwaffe gegen alle Nöte im heimischen Uni-System gefunden zu haben. Als die Hochschulen bei einem internationalen Ranking abstürzten, hatte Johannes Hahn (ÖVP) sogleich die Lösung parat, die da lautet: Zugangsbeschränkungen schaffen und die Studiengebühren wieder einführen. [...]
Ein „Notfallparagraf“ im Uni-Gesetz soll das ermöglichen – eigens geschaffen, um bei großem Andrang deutscher Numerus-Clausus-Flüchtlinge die „Notbremse“ zu ziehen. [...]
Mit der Rhetorik von der Notbremse will er vertuschen, dass seine Partei – die seit Jahren die Hochschulagenden in der Regierung überhat – die Unis in puncto Studienplätze und Lehre zu wenig auf den offenen europäischen Hochschulraum vorbereitet hat.[...]

LINK zum kompletten OTS-Aviso der „Presse“
„Die Presse“ mit Leitartikel von Christoph Schwarz, Printausgabe vom 19.10.09, S.27

Kategorien: Presse · ots-Meldungen
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CHE University Ranking. Beispiel für sinnvolle Uni-Reihungen

17. Oktober 2009 · 2 Kommentare

CHE, Centrum für Hochschulentwicklung. CHE-Hochschulranking

Ein Uni-Ranking bei dem sich die Reihung schnell ändern kann. Je nach Ihren Anspruchskriterien. Wählen Sie eigene Indikatoren für  das Ranking. Wollen sie die geeignete Uni für Ihre Studien finden? Geben Sie Ihre Konditionen ein. Die Treffer können auch um das Schwarze  einer Zielscheibe gereiht werden. Drehen Sie den Spieß um, studieren Sie im Ausland. Aber nicht nur ausländische Universitäten werden gereiht.
LINK: Wie funktioniert das CHE-Hochschulranking (Video)

LINK: Ranking kompakt, Humanmedizin

LINK: Ranking allgemein und Hochschulranking

August 2009: CHE und Partner gewinnen EU-Ausschreibung zur Entwicklung eines weltweiten Rankings.

Kategorien: Allgemeines · Dokumentation
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Weitere Sammlung von „Pro und Kontra“ in Sachen Studien-Zugangsbeschränkung

16. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Kategorien: Chancengleichheit · Presse
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Stellvertreterinnenkrieg mit Argumenten

16. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Wortgefechte zwischen den koalitionären Wissenschaftssprecherinnen Andrea KUNTZL (SP) und Beatrix KARL (VP) liefern Informationen über den Zustand der österreichischen Wissenschaftspolitik und (vermeintlich) Undurchsetzbares.

Andrea KUNTZL (LINK zur Presseaussendung):
   [...] Wissenschaftsminister Hahn soll nicht Scheingefechte führen, sondern umgehend ganz konkret drei Maßnahmen zur Verbesserung der Situation an Österreichs Universitäten in Angriff nehmen:  

  1. soll Bundesminister Hahn unverzüglich Verhandlungen mit Deutschland über Ausgleichszahlungen aufnehmen,
  2. muss Hahn im nächsten EU-Bildungsministerrat eine europäische Lösung einfordern. Da auch andere Staaten auf Grund von Großenunterschieden zu Nachbarstaaten mit ähnlichen Problemen kämpfen, ist hier eine grundsätzliche Lösung gefragt, die unterschiedliche Größenverhältnisse berücksichtigt
  3. soll der Finanzminister Mittel zur besseren finanziellen Ausstattung der österreichischen Universitäten zur Verfügung stellen.
    Dann können wir uns in einigen Jahren vielleicht gemeinsam über einen österreichischen Nobelpreis freuen.

 

Beatrix KARL (LINK zur Presseaussendung): 
SPÖ behindert Lösung für faire Studienbedingungen

   [...] Nicht nur, dass Kollegin Kuntzl die akuten Anliegen von Studierenden und Universitäten in überlaufenen Fächern ignoriert, offenbart ihre Wortmeldung auch große Kompetenzlücken.  Die Idee von europäischen Ausgleichszahlungen widerspreche nicht nur dem Geist der grenzüberschreitenden Mobilität, sondern auch der Kompetenzlage in Europa. Bildung sei Angelegenheit der Nationalstaaten, niemand könne ein Land zu Ausgleichszahlungen zwingen, wenn seine Studenten auf Grund von Zugangsbeschränkungen über die Grenzen ausweichen. Anstatt nicht durchsetzbare Ansätze in den Raum zu stellen, fordert Karl die SPÖ auf, sich an ihre eigenen Beschlüsse zu erinnern und sich gemeinsam mit dem Wissenschaftsminister und den Universitäten für faire Studienbedingungen einzusetzen.
    „Ich vertraue darauf, dass die SPÖ zu der in der UG-Novelle vereinbarten gemeinsam gefundenen Lösung für Notfälle steht, und den Universitäten, die auf Grund des Andrangs in deutschen Numerus Clausus Fächern große Probleme haben, die Möglichkeit zu Aufnahmeverfahren geben“, so Karl. Es liege an der SPÖ hier eine Lösung vor allem in Sinne heimischer Studierenden nicht zu lange zu verhindern.

bitte hier weiterlesen

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ÖH und GRÜNE zur Uni-Politik

15. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

ÖH: Mehr Geld für Universitäten gefordert. Richtige Reaktion auf viele Studierende ist gefragt.
   „Die finanzielle Notsituation der Universitäten ist weder mit Zugangsbeschränkungen noch mit Studiengebühren zu lösen“, meint Wallerberger. Maurer und Wallerberger betonen, dass viele Studierende „kein Problem, sondern eine erfreuliche Herausforderung“ sind, auf die man richtig reagieren müsse. Der Zuwachs von Studierenden zeige, „dass Gebühren die Menschen davon abhalten, an die Hochschulen zu kommen.“
LINK zur Presseaussendung der Hochschülerschaft.

Grüne: Ausgleichszahlungen auf europäischer Ebene haben Relevanz.
   Alle soliden Analysen diagnostizieren unterfinanzierte österreichische Universitäten, zu niedrige Übertrittsquoten in den tertiären Bildungssektor und einen unterdurchschnittlichen Prozentsatz an Studierenden.
   Anstieg der Studierendenzahlen muss mit einer Verbesserung der Ressourcen verbunden sein. 
   Im Zusammenhang damit, dass sich Forschungspolitik und Bildung nicht nur in Alpbach sondern in der Realität der Universitäten beweisen müssen, erinnert Grünewald an die Aufforderungen Buseks zum Streik (siehe Beitrag vom 15. Jan. 2009, und auch:  Standard-Interview).
LINK: Grünewald befürchtet ein endloses Warten auf Änderungen der universitären Rahmenbedingungen.

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„Um von Defiziten in der Bildungs- und Forschungspolitik abzulenken…“

14. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

„…tritt Hahn die Flucht nach vorne an,“ sagt Kurt Grünewald, Wissenschaftssprecher der Grünen.

   Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen ändern nichts an Unterfinanzierung der Unis, erklärte Kurt Grünewald zur Kampagne des Wissenschaftsministers gegen den freien Hochschulzugang. „Hahn hat seit der Abstimmungsniederlage im Parlament vor einem Jahr wenig unternommen, um die Universitäten finanziell entsprechend auszustatten, sondern lediglich öffentlich seinen Unwillen bekundet, den freien Hochschulzugang zu gewährleisten, der nun pauschal für alles verantwortlich gemacht wird. Wenn die ÖVP das so sieht, bekundet sie breites Unverständnis unter welchen Bedingungen Wissenschaft und Lehre gedeihen können. Die Ignoranz der ÖVP gegenüber den Unis zeigt, dass sie längst nicht mehr die Partei der Bildungsbürger ist“, so Grünewald.
   „Es wäre darüber hinaus gut, wenn auch Rektoren auf die Argumente ihres Ministers eingehen würden. Selbst mit Studiengebühren würde sich Österreich, was seine Unterfinanzierung der Universitäten betrifft, nicht wesentlich verbessern. Auch die Grünen wünschen sich eine Studienplatzfinanzierung, nur hier schaltet der Finanzminister, dem Hahn soviel Wissenschaftsfreundlichkeit zuschreibt, auf taub. Unterschlagen wird auch, dass in Zeiten der Studiengebühren die Betreuungsverhältnisse ebenso schlecht waren. Wenn man nun meint hier müssten Lektorinnen dazugezählt werden, vergisst man, dass diese oft nur für wenige Stunden beschäftigt sind und die Statistik auch nicht auf den Kopf stellen werden“ kritisierte Grünewald.
    “Ich orte ein beträchtliches Unverständnis der Regierung und der direkt Verantwortlichen unter welchen Bedingungen Lehre und Forschung gedeihen können. Einzelne Vorzeigeprofessuren und das Elite Institut Gugging können über generelle Defizite nicht hinwegtäuschen. Bildungs- und Forschungspolitik dürfen sich nicht weiter auf Inserate und Selbstbeweihräucherung beschränken“ äußert sich Grünewald.
   Zunehmende Inskriptionszahlen liegen, was in Österreich ignoriert wird, im internationalem Trend und sind auch Ausdruck der kritischen Arbeitsmarktsituation bei MaturantInnen.

LINK zur Presseaussendung Grünewalds

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Die österreichischen Universitäten brauchen mehr Geld für bessere Studienbedingungen

13. Oktober 2009 · 2 Kommentare

   Im Hinblick auf die letzten TV-Aussagen des Ministers und die Gedenkfeiern zum 100. Geburtstag von Hertha Firnberg (Wissenschaftsministerin von 1971-1983, deren oberstes Ziel die Erreichung von Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung und Hochschulen, unabhängig von Geschlecht und sozialem Status war), schreibt der VSStÖ (Verband sozialistischer StudentInnen Österreichs) einen offenen Brief an die Senate der Universitäten.
   „Je mehr Menschen eine hohe Ausbildung haben, desto besser ist es für die Gesellschaft. Was die österreichischen Universitäten brauchen, ist mehr Geld für bessere Studienbedingungen und weiter reichende Studienförderung. Ein Wissenschaftsminister, der möglichst wenig Studierende will, ist eine Fehlbesetzung“, sagt Sophie Wollner, VSStÖ-Bundesvorsitzende.

LINK: Der Brief im Wortlaut

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Missverständnisse bei Leistungsvereinbarungen?

12. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Leistungsvereinbarungen der Rektoren mit dem Minister laufen bereits.
Was aber hat die Rektoren dazu bewogen, den Minister bereits vor den entscheidenden Runden medial anzugreifen?

LINK: Darüber berichtet „Die Presse“

Kategorien: Budget · Presse
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