UG2002-Novelle, Diskussionsarchiv

Die österreichischen Universitäten brauchen mehr Geld für bessere Studienbedingungen

13. Oktober 2009 · 2 Kommentare

   Im Hinblick auf die letzten TV-Aussagen des Ministers und die Gedenkfeiern zum 100. Geburtstag von Hertha Firnberg (Wissenschaftsministerin von 1971-1983, deren oberstes Ziel die Erreichung von Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung und Hochschulen, unabhängig von Geschlecht und sozialem Status war), schreibt der VSStÖ (Verband sozialistischer StudentInnen Österreichs) einen offenen Brief an die Senate der Universitäten.
   „Je mehr Menschen eine hohe Ausbildung haben, desto besser ist es für die Gesellschaft. Was die österreichischen Universitäten brauchen, ist mehr Geld für bessere Studienbedingungen und weiter reichende Studienförderung. Ein Wissenschaftsminister, der möglichst wenig Studierende will, ist eine Fehlbesetzung“, sagt Sophie Wollner, VSStÖ-Bundesvorsitzende.

LINK: Der Brief im Wortlaut

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2 Antworten bis hierher ↓

  • urbaninside // 13. Oktober 2009 um 15:47 | Antworten

    finde ich nicht, dass er unbedingt deswegen eine fehlbesetzung ist. schließlich ist die anzahl der studierenden kein gradmesser für die qualität der produzierten akademikerInnen.

  • Hans Reitter // 14. Oktober 2009 um 16:42 | Antworten

    Im Gegenteil, das Wissenschaftsministerium ist mit Minister Hahn hervorragend besetzt, weil er die Verantwortung für sein Ressort und für Studierenden ernst nimmt. Prinzipiell richtig ist, dass „Je mehr Menschen eine hohe Ausbildung haben, desto besser ist es für die Gesellschaft“. Aber es müssen dafür auch die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen sein. Die Wiedereinführung von Studiengebühren für jene, die es sich leisten können, wäre ein wichtiger Baustein dazu und würde dem Gedanken der sinnvollen Umverteilung ebenso gerecht werden!

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