Frauhertz-YouTube-Video von dort,
wo „alles“ begann:
Akademie der Bildenden Künste, Wien.
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unter: frühere Aktionen 1.12.09
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Gefolgt von den Wünschen für schöne und erholsame Feiertage!
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Akademie der Bildenden Künste, Wien.
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unter: frühere Aktionen 1.12.09
Gefolgt von den Wünschen für schöne und erholsame Feiertage!
Robert Zimmer, Präsident der University of Chicago über die Folgen der Finanzkrise an US-Unis, Studiengebühren und Hörsaalbesetzungen. derStandard.at sprach mit ihm anlässlich seines Wien-Besuches über die konträren Universitätssysteme in Österreich und Amerika.
derStandard.at: Wer kann es sich überhaupt leisten an Ihrer Universität zu studieren?
Zimmer: Für Bachelor-Studenten ist die Studiengebühr sehr hoch, sie zahlen im Jahr 44.000 Dollar. Wir entscheiden, wer an unserer Universität studieren darf, ohne, dass wir davor auf Einkommen und Vermögensverhältnisse schauen. Wer aufgenommen ist und nicht zahlen kann, für den gibt es natürlich finanzielle Unterstützung. Derzeit bezieht mehr als die Hälfte unserer Studenten diese finanzielle Hilfe und muss keine Studiengebühr zahlen.
Veröffentlicht unter Budget, Presse
Verschlagwortet mit Robert J. Zimmer, Universitätssysteme, University of Chicago
Linz- OTS [...] anstatt den Unis die längst überfällige Finanzspritze zu verabreichen, wollen Wirtschaftsvertreter/-innen eine Erhöhung der Forschungsprämie für Unternehmen.
Das käme vorwiegend großen Unternehmen zugute und hätte einen hohen Mitnahme-, aber keinen Lenkungseffekt. „Eine Erhöhung der Forschungsprämie, wie sie Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und auch das Wirtschaftsforschungsinstitut unisono fordern, geht am Problem vorbei (s.a. Stellungnahme der Uni Betriebsräte; AdR). Die Gelder sollen dort eingesetzt werden, wo sie gebraucht werden – und zwar an den Universitäten“, so AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer, OÖ.
Die Höhe der ausbezahlten Forschungsprämien betrug laut Statistik Austria im Vorjahr ca. 380 Millionen Euro. Bei einer Erhöhung des Prämiensatzes auf zwölf Prozent rechnet das Wifo für die Jahre 2009 bis 2013 mit einem durchschnittlichen Mehraufwand von ca. 185 Millionen Euro pro Jahr.
Wien (OTS) – Mit rund 148 Mio. EUR im Jahr 2009 fiel das Bewilligungsvolumen des FWF um rund 28 Mio. EUR unter das Rekordniveau 2008 von 176 Mio. EUR. Die neue, solide Finanzierungsbasis durch das BMWF beginnt im Jahr 2010 zu greifen.
Bei der Jahrespressekonferenz des Wissenschaftsfonds FWF zog Präsident Christoph Kratky Bilanz über das Jahr 2009 und gab im Lichte seiner Wiederwahl als Präsident einen Ausblick auf die wichtigsten Vorhaben des FWF im Jahr 2010.
Wachstumspfad wurde verlassen
Nach Jahren mit durchschnittlichen Wachstumsraten von 9 Prozent per annum erfolgte im Jahr 2009 – dem krisenbedingt fast sechs Monate andauernden Bewilligungsstopp geschuldet – ein Einbruch im FWF-Bewilligungsvolumen. Das Gesamtbewilligungsvolumen reduzierte sich von 176 Mio. EUR im Vorjahr auf knapp 148 Mio. EUR. Dieser Rückgang ist in absoluten Zahlen der stärkste Abfall des Bewilligungsvolumens in der über 40-jährigen Geschichte des Wissenschaftsfonds. Als Konsequenz wurde der Wettbewerb um die
knapperen Forschungsmittel spürbar härter als in den Vorjahren. Von erstrebenswerten Bewilligungsraten um die 40 Prozent ist der FWF gegenwärtig weit entfernt. Die Bewilligungsrate über alle FWF-Programme gerechnet lag 2009 bei 34 Prozent (Anzahl) bzw. bei 24,3 Prozent (Beträge); im Vorjahr lagen die entsprechenden Werte noch bei 43 Prozent (Anzahl) bzw. 32 Prozent (Beträge). Daraus ist erkennbar, wie sehr die Wettbewerbsintensität im Bereich der Drittmitteleinwerbung Marke FWF im Berichtszeitraum zugenommen hat.
Finanzierungsbasis, Akzente und Vorhaben. Bitte hier weiterlesen!
Das ist an Absurdität nicht zu überbieten: das einzige, worüber diskutiert wird, ist, wie Österreich noch weniger Akademiker haben wird
„Die Politik der ÖVP, die Unis sukzessive an den Bettelstab und damit unter Zugzwang zu bringen, wird auch unter Beatrix Karl mit unverminderter Härte fortgesetzt“, erklärte der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald. „Die immer wieder künstlich entfachten Debatten über Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren sollen nur über eines hinweg täuschen: Diese Regierung will die Universitäten aushungern“. Mit dieser hypernervösen Diskussion werde völlig außer Acht gelassen, dass die Universitäten und Studierenden endlich Planungssicherheit brauchen. „Hier wird jahrein jahraus mit Notverordnungen herumgeworfen als ob es das Selbstverständlichste auf der Welt wäre“, sagte Grünewald.
„Ich fordere die Beteiligten auf – von den Rektoren bis zur Ministerin – endlich zu einer ehrlichen Debatte zurück zu kehren. Dazu gehört die Behebung der eklatanten Unterfinanzierung der Universitäten, die Behebung des Ressourcenmangels, ebenso wie von Maßnahmen zur Treffsicherheit der Studienwahl“, stellte Grünewald fest. „Wir brauchen endlich Akzente in eine zukunftsorientierte Richtung, die es Österreich ermöglichen, endlich zu einer Bildungsbeteiligung zu kommen, die geboten ist. Österreich hinkt bei der Akademikerquote massiv hinterher und das einzige, worüber diskutiert wird, ist, wie Österreich noch weniger Akademiker haben wird [Link zur Wiener Zeitung, AdR]. Das ist an Absurdität nicht zu überbieten.“ (OTS)

Veröffentlicht unter Allgemeines, Budget, Hochschuldialog, UNI-Politik, Wissenschaftssprecher
Verschlagwortet mit Kurt Grünewald, Uni-Budget, Wiener Zeitung, Wissenschaftssprecher
Der Österreichische Wissenschaftsrat (eine Einrichtung des Bundes nach §119 UG2002) bedauert den Ausstieg der Universitätenkonferenz (UNIKO) aus dem Hochschuldialog.
Dazu der Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Prof. Mittelstraß: „Der Hochschuldialog ist das, was er besagt: ein Dialog, kein Verfahren, das direkt zu Problemlösungen führt oder von dem man sich solche Lösungen oder fertige Konzepte erwarten könnte. Wichtig ist, dass hier diejenigen miteinander ins Gespräch kommen, die guten Willens sind, an Problemlösungen im tertiären Sektor mitzuwirken.
Link: Vollständiger Text der Stellungnahme
Veröffentlicht unter Hochschuldialog
Verschlagwortet mit Mittelstraß, Wissenschaftsrat
[...] Rektor Bast und seine Kollegen empöre vor allem die „irreführende Doppelstrategie der Regierung“, die mit einem vermeintlichen Dialogangebot locke, aber zugleich Budgetentscheidungen vorlege, die alles konterkarieren würden. Oder das „Bekenntnis zum freien Hochschulzugang, ihn dann aber nicht finanzieren, aber auch keine Alternativen dazu beschließen“, listet Rektor Bast die Vorwürfe an die Regierung auf. Was er sich wünschen würde, wären „nicht nur Banken- und Autocluster-Gipfel, sondern auch mal einen Bildungs- und Innovationsgipfel.“
Lisa Nimmervoll/DER STANDARD-Printausgabe, 25.3.2010, Seite 8
Link: derStandard.at
Link: Schicksalhaftes Uni-Budget
Veröffentlicht unter Budget, UNI-Politik
Verschlagwortet mit derstandard, Lisa Nimmervoll, Rektor Bast, Uni-Budget
Cortolezis-Schlager, VP-Wissenschaftssprecherin: Entzug aus dem Hochschuldialog zeugt nicht von Kommunikationsbereitschaft (Link: OTS)
Hochschuldialog und parlamentarische Diskussion über Universitäten sind kein Widerspruch, sondern können einander sogar ergänzen, da der Hochschuldialog personell breiter aufgestellt ist. [...]
Es werden noch im Mai und im Juni weitere Sitzungen des Wissenschaftsausschusses stattfinden, wo wichtige Aspekte des Hochschuldialogs parallel beraten werden können“, so die Wissenschaftssprecherin weiter. Als erste Schlussfolgerungen sieht Cortolezis-Schlager die Notwendigkeit, den Übergang Schule/Hochschule zu verbessern, das berufsbegleitende Studieren zu forcieren und die Studienwahlberatung auszubauen.
Veröffentlicht unter Hochschuldialog, Wissenschaftssprecher
Verschlagwortet mit Cortolezis-Schlager, Hochschuldialog, Wissenschaftssprecherin
Beim Auflösen des Hochschuldialogs und Verlagerung der uni-politischen Arbeit in den parlamentarischen Wissensschaftsausschuss befürchtet die Wirtschaftskammer (zusammen mit der Industriellenvereinigung einer der Impulsgeber des alten UG2002) den Verlust der Kontrolle der Meinungsbildung. Ausbildung statt Bildung steht hier noch immer hoch im Kurs.
Universitätenkonferenz muss am Hochschuldialog teilnehmen. Dialogverweigerung schadet (Link: OTS)
Als „Fehltritt“ bezeichnete am Mittwoch der Leiter der Bildungspolitischen Abteilung der WKÖ, Michael Landertshammer, den Ausstieg der Universitäten aus dem Hochschuldialog: „Wenn es darum geht, die Ursachen für die Fehlentwicklungen in der heimischen Hochschulpolitik zu analysieren, müssen sich alle Akteure bis hin zur Wirtschaft gemeinsam mit allen anderen Partnern der Diskussion stellen. [...]
Der WKÖ-Bildungsexperte erinnerte daran, dass in den unterschiedlichsten Bereichen Lösungsmöglichkeiten gefunden werden müssten, allen voran müsse endlich ein konsistenter Übergang von der Schule zur Hochschule und weiter, nämlich dem berufsbegleitenden Lernen gefunden werden. Damit verbunden seien weitere wichtige Fragen wie praxisnahe Studiengänge, die Studienfinanzierung selber aber auch die Vorbereitung auf die künftige Studienwahl. [...]
Veröffentlicht unter Hochschuldialog
Verschlagwortet mit Hochschuldialog, Wirtschaftskammer
Beschluss der Plenarversammlung der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) vom 22. März 2010.
Im Hinblick auf den vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung initiierten „Dialog Hochschulpartnerschaft“ hält die uniko Folgendes fest:
1. Die Senate und Curricularkommissionen der Universitäten haben unter Mitwirkung der Lehrenden und Studierenden die dem „Bologna-Prozess“ entsprechende Studienreform trotz fehlender staatlicher Rahmenbedingungen zeitnah realisiert und sind mit einer ständigen Optimierung befasst. Das Forum Lehre der uniko beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage einer koordinierten Umsetzung der Reform und wird diese Arbeiten konsequent weiterführen.
2. Die seit längerem bestehenden und derzeit besonders akuten Probleme in den Universitätsstudien hängen nicht ursächlich mit dem „Bologna-Prozess“ zusammen, sondern vielmehr mit unzureichender Personalausstattung (also schlechten Betreuungsrelationen), mangelhafter Geräteinfrastruktur und massiven Raumproblemen.
3. Das vom Nationalrat beschlossene und durch die Bundesregierung bestätigte Ziel, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für den tertiären Bildungsbereich aufzuwenden, die Einführung einer Studienplatzfinanzierung und die Stärkung der universitären Autonomie stellen Lösungsansätze für viele der bestehenden Probleme dar. Die entsprechenden Maßnahmen wurden aber von der Bundesregierung bisher nicht umgesetzt.
4. Daher wollen die Rektoren an einem völlig unverbindlichen „Dialog Hochschulpartnerschaft“ nicht weiter mitwirken. Sie werden vielmehr
- gemeinsam mit den Senaten den Prozess der Studienreform aktiv weiter betreiben und
- weiterhin die politisch längst zugesagte „Roadmap zum Zwei-Prozent-Ziel“ für eine qualifizierte wettbewerbsfähige Universitätslandschaft verstärkt einfordern.
Erste Reaktionen auf den Ausstieg der Rektoren aus dem Hochschuldialog:
Wissenschaftsministerin Karl
Hochschuldialog soll weitergehen. Der Ausstieg der Rektoren beeindruckt Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) nicht. In diesem Gremium seien nicht nur die Unichefs vertreten, daher gehe der Dialog weiter, erklärte die Ressortchefin auf Anfrage der APA.
Auch ÖH erwägt Ausstieg
Die Österreichischische Hochschülerschaft (ÖH) sieht den uniko-Ausstieg als „Mahnung“ an Karl, „den Prozess nicht weiter zu torpedieren“. Auch für die ÖH ist ein Abbruch der Gespräche nicht ausgeschlossen, sollte Karl weiterhin offen für flächendeckende Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren eintreten.
Link: Protestierende StudentInnen, AGMittwoch
Link: Grünewald und Hochschullehrergewerkschaft kritisieren Rektoren
Veröffentlicht unter Hochschuldialog, Proteste Studierender, UNI-Politik
Verschlagwortet mit Hochschuldialog, Proteste Studierender, uniko
Uni-Zugangsbeschränkungen sind weiterhin Streitthema zwischen Wissenschaftsministerin Beatrix Karl und SP-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl. Wenn dem Wunsch der WU entsprochen wird, könnte es an der WU zur massiven Reduktion der Zahl der Studienanfänger (von 7000 auf 2000) und zu einem Verdrängungseffekt auf andere Universitäten kommen.
Link: DerStandard.at
Link: ÖH-WU zu Problemen des Hochschulzugangs
Link zu ÖH: Ausreichende Finanzierung ohne Zugangsbeschränkung
Veröffentlicht unter Chancengleichheit, MinisterIn, UNI-Politik, Wissenschaftssprecher
Verschlagwortet mit Wissenschaftsministerin Beatrix Karl, Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl
Interview von Hanno Settele mit Angelika Amon, Biologin und Professorin am Massachusetts Institute of Technology, Aufsichtsratsmitglied des FWF. Ö1 Mittagsjournal v. 20.3.2010 (der Beitrag wird im kostenlosen ORF-Audioarchiv nicht mehr angeboten). 
(Mitschrift) In den USA gäbe es kaum Studienabbrecher weil dort die Betreuung der Studenten wesentlich besser wäre. Bei einem Massenbetrieb, wie in Österreich, wäre das nicht möglich. In Österreich würden die Besten selektiert, die kämen dann in die USA. In den USA studierten mehr Menschen nach der High School, zumindest in Studien mit zwei oder vier Jahren Dauer. Die amerikanischen Unis wiesen auch Qualitätsunterschiede in der Ausbildung auf. An den guten USA-Unis zu studieren, wäre wahnsinnig teuer. Dass niemand für die Studien bezahlen solle, wäre eine Utopie. Amon selbst hätte seinerzeit nur 150,- Schilling pro Semester an der Uni Wien bezahlt. Ihre Ausbildung dort wäre hervorragend gewesen. Die Fähigen sollten finanzielle Unterstützung bekommen.
Österreich brauche keine „Elite-Uni“. Es gäbe viele Gründe für bessere Karrieremöglichkeiten an US-Unis: mehr Geld für Forschung, Tenure Tracks, weniger Hierarchie, weniger Bürokratie, Leistung zähle. Wegen dieser Attraktivitäten wären die USA noch immer ein Forscher-Zuwanderungsland. In Österreich brauchte man seinerzeit Vitamin B; es wäre keine schnelle Karriere möglich, wenn man mit Autoritäten Schwierigkeiten habe.
Veröffentlicht unter Dokumentation, FWF, Stellungnahme
Verschlagwortet mit Angelika Amon, FWF-Aufsichtsrat, MIT
Ulrich Schönbauer und Michael Vlastos (Herausgeber): Soziale Netzwerke und Kommunikation im Unternehmen. Neue Impulse für die Betriebsratsarbeit.
192 Seiten, br., ÖGB-Verlag,
Wien: 2009. ISBN: 978-3-7035-1369-5.
EUR 28,50.
„Alle Macht den Open Spaces“, forderte eine Koautorin bei der offiziellen Buchpräsentation und rief damit die zahlreich anwesenden Betriebsräte auf, innerbetriebliche Kommunikationsstrategien neu zu überdenken. Mit exakt dieser Zielsetzung befassen sich die 14 AutorInnen (zu denen u.a. Historiker, Sozialforscher, UnternehmensberaterInnen und sieben Betriebsräte zählen) und wenden sich dabei an Betriebsräte der verschiedensten Betriebe und Institutionen.
Im ersten Teil des Buches wird die Entstehung und Geschichte des Gesellschaftspolitischen Diskussionsforums (GEDIFO) als gesellschaftlich nutzbringende Reaktion auf neokonservative und neoliberale „no alternative“ Politdoktrinen detailliert beschrieben. Eines der anspruchsvollen GEDIFO-Projekte (u.a. Wissenssolidarität, Überbetriebliche Vernetzung, Innerbetriebliche Kommunikation, Betriebsratsstrategien im Aufsichtsrat) führte zur Gründung des Netzwerks Soziale Verantwortung (NESOVE), welches sich dann selbstständig weiterentwickelt hat.
Im zweiten Teil werden in 6 Themenschwerpunkten moderne Werkzeuge der Betriebsratsarbeit dargestellt. Neuzeitlich veränderte Wirtschaftsverhältnisse bedingen auch eine Änderung der klassischen Betriebsratstätigkeit.
1. Professionalisierung der Betriebsratsarbeit (z.B.: Kennenlernen der Managementregelwerke und Anregung zu deren Anwendung für die BR-Arbeit)
2. Soziale Netze (z.B.: Identifizieren von unternehmerischen Opinionleaders)
3. Kreative Betriebsversammlungen (z.B.: Open Space, wo jede[r] zu Wort kommt)
4. Umfragen (inkl. Einführung in die Gratissoftware SurveyMonkey)
5. Publizieren im Netz: Blogs (inkl. konkreter Anleitung zum -bis 3 Gigabyte Gratis- Bloggen mit WordPress.com)
6. Marketing der Betriebsratsarbeit – „aufwändige BR-Leistung verdient Aufmerksamkeit“
Veröffentlicht unter Allgemeines
Verschlagwortet mit Buchrezension, Michael Vlastos, Ulrich Schönbauer

Wien (ÖGB) – „Der Bologna-Prozess muss überarbeitet werden. Die Proteste müssen endlich ernst genommen werden“, fordert ÖGB-Vizepräsidentin und Ärztin Sabine Oberhauser ein verstärktes Engagement zur Problemlösung im universitären Bereich. „Wir haben in Österreich noch immer eine viel zu niedrige AkademikerInnenquote und müssen daher den Hochschulzugang ausweiten statt einschränken“, fordert Oberhauser ein Studienangebot, das einerseits ein zügiges Studieren ermöglicht, andererseits auch für Berufstätige den Gang an die Universität zulässt. „Investieren in ausgezeichnete Universitäten und die beste Information zur Studienwahl ist vor allem in der Krise eine gute Geldanlage“, so Oberhauser.
Wien (OTS/SK) – „Anstatt zehn Jahre Bologna-Prozess nur zu feiern, sollte dieser einer kritischen Bilanz unterzogen werden“, erklärt SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl. Dies insbesondere in Hinblick auf klar definierte Ziele, wie etwa Mobilität von Studierenden und Lehrenden, soziale Durchlässigkeit oder die Verbesserung der Anrechnung. „Die SPÖ fordert eine exakte Evaluierung der Umsetzung in Österreich, damit die notwendigen Nachbesserungen getroffen werden können“, so Kuntzl. Die Wissenschaftsministerin sei dringend gefordert, diese Evaluierung durchzuführen. „Valide Daten schaffen eine solide Basis, ob und in welchem Ausmaß wir die Ziele des Bologna-Prozesses erreicht haben“, betont Kuntzl, die insbesondere die sozialen und geschlechterspezifischen Auswirkungen der Umstellung auf das Bologna-System beleuchtet wissen will.
Veröffentlicht unter Proteste Studierender, UNI-Politik, Wissenschaftssprecher
Verschlagwortet mit Andrea Kuntzl, Beatrix Karl, Bologna - System, Martin Graf, Rainer Widmann, Sabine Oberhauser, Wissenschaftsministerin, WissenschaftssprecherInnen
„Proteste Studierender haben zwar mit Grundsatzfragen Bewegung in die Bildungspolitik gebracht, aber der letzte Ministerrat und dessen Bundesfinanzrahmen für die nächsten Jahre lässt für Bildung, Wissenschaft und Forschung Böses ahnen“, erklärt Kurt Grünewald, Wissenschaftssprecher der Grünen, bei einer Pressekonferenz am 11.3.2010.
Entgegen den Beteuerungen der notwendigen Priorisierung werden Unis, FHs und die Grundlagenforschung mit Budgetreduktionen konfrontiert (siehe Tabelle; das BFRG wird am 21.4.2010 dem Nationalratsplenum vorgelegt). Mit privaten Finanzierungen via Drittmittel wolle die Regierung das versprochene Ziel erreichen, 2% des BIP in den tertiären Bildungssektor zu investieren. Das ähnelt einem Schildbürgerstreich, denn in Krisenzeiten ist die Hoffnung auf höhere private Finanzierung irreal. Themenfelder des Hochschuldialogs können nur mehr theoretisch abgehandelt werden: Ohne zusätzliche Mittel beschränkt sich die Hochschulpolitik auf immer neue Notwehraktionen. Die Papierproduktion in den Foren des Hochschuldialogs wäre Nahrung für den Altpapiercontainer.
Tatsache sei, dass das kommende Budget rasenmäherartig Kürzungen vornimmt und die Regierung eine Empfehlung des WIFO (Österr. Inst. f. Wirtschaftsforschung), Wissenschaft und Forschung aus dem Sparprogramm auszunehmen, in den Wind schlägt. Es sei nicht so, dass kein Geld vorhanden wäre, es würde nur falsch ausgegeben: z.B. in Form von in Finanzspekulationen landenden Förderungen von Privatpensionen mit etwa 640 Millionen EUR/Jahr oder für massive Kosten des Koralm-Tunnelprojekts. Auch die Querfinanzierung der PatientInnenenversorgung an den Medizin. Universitäten („Klinischer Mehraufwand“) ist zu diskutieren.
Das Zahlenmaterial des statistischen Taschenbuchs reiche nicht aus, um betriebswirtschaftlich Studienplatzfinanzierungs-Modelle entwickeln zu können. Aussicht auf Erhöhung der Zukunftsausgaben würde von den Einsparungen der Länder („Landesfürsten“) und Gemeinden abhängig gemacht.
Grünewald gibt zwei Empfehlungen ab:
Veröffentlicht unter Budget, UNI-Politik, Wissenschaftssprecher
Verschlagwortet mit BFRG, Bundesfinanzrahmengesetz, Kurt Grünewald