Im ORF1-Mittagsjournal vom 30.4.2010 wurde von der heutigen koalitionären Einigung (Ministerinnen B. Karl und C. Schmied) über die Uni-Zugangsbeschränkung an den Publizistik-Fächern in Wien, Salzburg und Klagenfurt berichtet. Das bedeutet weniger Studienplätze im Herbst: in Wien um 500, in Salzburg um 220 weniger. Klagenfurt wurde mit 180 Studienplätzen beschränkt. Das sind gleichviele wie zuletzt. Aufnahmeverfahren werden in diesen Fällen in der Regierungsverordnung zugelassen werden. Studien zur Architektur und an der WU sollen weiterhin unbeschränkt bleiben.
Ministerin Karl gibt sich zufrieden. Neugestaltungen der Eingangsphasen in den Massenstudien sollen die Qualität für Studierende und Lehrende heben. Selektionen und Knockout-Prüfungen wären nicht sozial, meint Ministerin Schmied.
Ministerin Karl gibt zu: Die Maßnahmen bringen weniger Studierende. Aber sie prognostiziert gleichviele AbsolventInnen wie früher, da die Bedingungen qualitativ höherwertig würden. Die Bedingung des Lehrenden/Studierenden-Betreuungsverhältnisses 1:40 lässt Karl fallen.




