Busek: “Freier Zugang zu FH löst keine Uni-Probleme”

   Fachhochschulen haben andere Probleme. Busek: “Rektorenchef Sünkel muss sich besser informieren”. Ein Kommentar zur Stellungnahme des Vorsitzenden der Universitätenkonferenz, Rektor Sünkel, mit der Aufforderung zu Einsparungen an den österreichischen Fachhochschulen (18. Mai 2010)

   Zur Forderung des Rektorenchefs Hans Sünkel, dass die Fachhochschulen “Solidarität” gegenüber den Universitäten zeigen und den Zugang freigeben sollten, während jener zu den Universitäten zu beschränken wäre, stellte der Rektor der Fachhochschule Salzburg, Erhard Busek, fest, dass ein Mangel an Information vorliegt.
   Das Gesetz gibt dem Ministerium die Möglichkeit, die Zahl der Studienplätze durch Finanzierung festzulegen, es gibt für die Fachhochschulen keine Globalfinanzierung.

   Wenn man den Zugang zu den Fachhochschulen freigibt, löst man damit nicht die Probleme der Universitäten. Diese müssten sie selbst lösen. Ein Budgetvergleich zeigt auch, dass die Fachhochschulen sehr effizient organisiert sind. Die Fachhochschulen könnten vielmehr im Sinne der Koordination des Bildungsangebotes manche Studienrichtungen der Universitäten abdecken, sodass dadurch den Universitäten mehr Geld bliebe.
   Die Abstimmung zwischen den Universitäten und den Fachhochschulen ist bis jetzt begrenzt erfolgreich. Die Rektorenkonferenz könnte dazu einen Beitrag leisten, sagt Busek.
Link: zur OTS-Presseaussendung Dr. Buseks

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