Sanktionen für Sigrid Maurer und übrige ÖH-ChefInnen.
Sigrid Maurer hat Post vom Parlament bekommen. Eineinhalb Jahre Parlamentssperre kriegt die ÖH-Vorsitzende für ihre Aktion am 22. Dezember 2010 aufgebrummt. Die 25-jährige Studierendenvertreterin hatte gemeinsam mit rund 15 Verbündeten Flyer in den Plenarsaal geworfen und durch lautes Schreien die Debatte gestört, berichtet Der Standard.
„Wir haben gewusst, dass wir eine Parlamentssperre kriegen“ zeigt sich Maurer im Gespräch mit derStandard.at leicht belustigt. Die zuständige Sicherheitsabteilung tue ihr fast ein wenig leid: „Sie können ja sonst nix tun.“
Maurer werden, wenn sie künftig für offizielle Termine als Studentenvertreterin ins Parlament kommen muss, zwei Securities zur Seite gestellt. Die Aktion sei jedenfalls gründlich geplant gewesen. Die Flyer, die auf den Köpfen der Abgeordneten landeten, seien unter der Kleidung ins Hohe Haus geschmuggelt worden.
„Es gibt ja nur wenige ÖH-Vorsitzende, die keine Parlamentssperre hatten“, sagt sie gelassen. [...]
Der Grund für die ÖH-Aktion am 22.12.2010:
Mit einer Protestaktion im Parlament bekundeten heute zahlreiche Studierende ihren Unmut über den Budgetentwurf. „Faymann und Pröll streichen bei Familien, Kindern, Bildung und Pflege – das ist ein feiger und zukunftsfeindlicher Angriff auf die Schwächsten unserer Gesellschaft“, so Sigrid Maurer von der ÖH Bundesvertretung.
















