Der Rektor der Angewandten, Gerald Bast, fordert bei Anhalten des starken Zustroms deutscher Studierender an österreichische Universitäten entweder Zulassung zum Studium nur für Personen mit einem Studienplatz in ihrem Heimatland oder EU-Strukturfördermittel für österreichische Universitäten
Wien (OTS) – „Dass jetzt im Herbst zusätzlich zu den fast 7.000 deutschen StudienanfängerInnen (= 18 % aller StudienanfängerInnen) weitere 10.000 StudienanfängerInnen aus Deutschland an die österreichischen Universitäten kommen werden, hat nichts mit Internationalisierung zu tun, sondern mit Kapazitätsengpässen und der Flucht vor dem „numerus clausus“ an deutschen Universitäten“, sagt Gerald Bast, Vizepräsident der Universitätenkonferenz. Die Empfehlung eines deutschen Experten, die 10.000 zusätzlichen StudienanfängerInnen aus Deutschland doch als Chance zu sehen, hält Bast angesichts der allseits bekannten Unterfinanzierung des österreichischen Universitätssystems für zynisch. Bast sieht hingegen die österreichischen Universitäten in einem grundsätzlichen, von den EU Prinzipien verursachten und daher nur auf der europäischen Politikebene lösbaren Problem verfangen.












