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Mehr Menschen sollen in der Bildung (Ganztagsschulen) und in der Pflege arbeiten. Geld dafür solle u.a. aus der staatlichen Verwaltungsreform und aus Spitalseinsparungen kommen.
An den Unis solle es keine Studiengebühren geben. Europäische Ausgleichszahlungen für mobile Studierende seien notwendig. Weiters solle es an den Unis keine Knock-out-Prüfungen geben.
Das System der steuerlichen indirekten Förderung soll durch eine Zwölfprozentprämie für Forschungsausgaben ersetzt werden. Der Vorteil darin soll unter anderem sein, dass Forschungsausgaben auch in Jahren ohne Gewinn gefördert werden
LINK: Auszug aus Faymanns Rede im orf.at
LINK: Wo die Aufzeichnung der Faymann-Rede in Kürze verfügbar sein wird
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Kategorien: Dokumentation
Mit Tag(s) versehen: Bundeskanzler, Werner Faymann
Wien. In Anbetracht des jüngsten Times-Rankings und des schlechten Abschneidens österreichischer Universitäten, kann man auch ganz andere Zahlen heranziehen, aus denen eine gewaltige Leistungssteigerung unserer Universitäten während der letzten zwanzig Jahre hervorgeht. Unter dem Titel „Austrian Science: Ascendant in Impact“, ist kürzlich beim Science Watch von Thomson Reuters ein Ranking erschienen, das eine wesentliche Steigerung bei der Klinischen Medizin in Österreich zeigt. (LINK zur MUW-Homepage)

LINK zum Artikel
Kategorien: Dokumentation
Mit Tag(s) versehen: Science Rankings, Thomson Reuters
CHE, Centrum für Hochschulentwicklung. 
Ein Uni-Ranking bei dem sich die Reihung schnell ändern kann. Je nach Ihren Anspruchskriterien. Wählen Sie eigene Indikatoren für das Ranking. Wollen sie die geeignete Uni für Ihre Studien finden? Geben Sie Ihre Konditionen ein. Die Treffer können auch um das Schwarze einer Zielscheibe gereiht werden. Drehen Sie den Spieß um, studieren Sie im Ausland. Aber nicht nur ausländische Universitäten werden gereiht.
LINK: Wie funktioniert das CHE-Hochschulranking (Video)
LINK: Ranking kompakt, Humanmedizin
LINK: Ranking allgemein und Hochschulranking
August 2009: CHE und Partner gewinnen EU-Ausschreibung zur Entwicklung eines weltweiten Rankings.
Kategorien: Allgemeines · Dokumentation
Mit Tag(s) versehen: CHE Hochschul Ranking, University Ranking
Nach Präsentation der Regierungsvorlage zum URÄG 2009 kritisiert der UniversitätslehrerInnenverband (ULV)
o die antisozialen, arbeits- und sozialrechtlich diskriminierenden Intentionen der Novellenvorlage
o die Umgehung des Uni-Kollektivvertrags und des ArbeitsverfassungsGesetzes
o fehlende Social Responsibility dem Uni-Personal gegenüber
o die anti-demokratische Personalrepräsentation im Universitätssenat
o die Ökönomisierung und Politisierung der Wissenschaft durch fehlende Mitbestimmung von Uni-RepräsentantInnen und Uni-ExpertInnen im eigenen Universitätsrat
o fehlende Begleitregeln (Personalaufstockung) bei der als notwendig erkannten Erweiterung der Wissenschaftsrahmenbedingungen für universitätsangestellte ÄrztInnen
o die bürokratiefreundliche Sinnhaftigkeit der Einführung unvergleichbarer Kennzahlen
o etc.
Durch Anklicken der Abbildung kommen Sie zur ULV-Rezension (Unterzeichner: Ch. Cenker und A. Legat) des UG-Novellentextes der Regierung. – pdf, 12 Seiten, 105KB
Kategorien: Dokumentation · Faculty · Kollektivvertrag · Ministerentwurf · ULV
Mit Tag(s) versehen: Kritik UG-Novelle, ULV
Im folgenden Link finden Sie die Dokumentation der Ergebnisse der ministeriellen Forschungsdialoge. Viele Betroffenen-Dialoge zur UG-Novelle, die vom Minister zu Monologen stilisiert wurden, werden Sie hier vermissen.
Interessant im Zusammenhang mit der UG-Novelle sind vereinzelte Erwähnungen, z.B.: Christian Cenker S. 154,
Uni-Patenterfindungen S. 189,
Karriereverläufe S. 251,
Tenure -Track S. 252,
Einheitliche Kurie S. 253.
Sonst findet sich u.a. auch Lobgesang auf das Kompetitive und das weniger Demokratische im UG2002.
Link (269 Seiten, PDF, 4,6MB):
Forschungsdialoge
Kategorien: Allgemeines · Dokumentation
Mit Tag(s) versehen: Forschungsdialog
„Der Standard“ bringt ein Interview mit Univ.Prof.in Gabriele Fischer von der Univ. Klin. f. Psychiatrie und Psychotherapie der MUW, Vorsitzende des Unirats der Med-Uni Innsbruck.
STANDARD: Rektor Clemens Sorg wurde vom Uni-Rat am Donnerstag ohne Gegenstimmen abberufen. Gab es Stimmenthaltungen?
Fischer: Die Abstimmung ist eindeutig ausgegangen. Genauer möchte ich das nicht ausführen.
STANDARD: Kam es bei der Sitzung zu Diskussionen?
Fischer: Nein. Wir wären in den letzten Monaten sehr bemüht gewesen, die Situation im Sinne der Uni anders zu lösen. Leider hat es aber kein Einlenken des Rektors gegeben. Im Gegenteil, es ist zu einer Schädigung der Uni und des Wissenschaftsstandorts Österreich gekommen. Und mir ist wichtig
zu betonen, dass die Abberufung in keinerlei kausalem Zusammenhang mit dem Ages-Bericht zur umstrittenen Inkontinenz-Studie steht. Es gab den Verdacht eines wissenschaftlichen Betruges. Daher ist die Ages beauftragt worden, das zu prüfen. Deren Bericht ist letzte Woche Donnerstag vorgelegen, und wir haben Sorg dazu aufgefordert, den Bericht der Staatsanwaltschaft weiterzuleiten. Das ist das einzig Richtige. Die Gerichte sollen sich nun damit befassen. Es wurde in einer Zeitung angedeutet, wir würden da etwas vertuschen wollen. Es ist weder das richtig, noch steht die Abberufung damit
im Zusammenhang.
STANDARD: Wie lauten die Vorwürfe gegen Rektor Sorg konkret?
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Kategorien: Dokumentation · MedUni · Presse
Mit Tag(s) versehen: Universitätsrat, Rektor-Abberufung, Unirat, MU Innsbruck
Der Antrag der Grünen (PDF-file), der Vorberatung zu ihrem Antrag 1/A betreffend Änderung des Universitätsgesetzes 2002, in dem es um die Abschaffung der Studiengebühren geht, eine Frist bis zum 9. Juli 2008 zu setzen, wurde nach einer kurzen Debatte mehrheitlich von SPÖ, ÖVP und BZÖ abgelehnt.
Grüne bedauern
Abgeordneter Dr. GRÜNEWALD (G) bedauerte, dass die SPÖ nicht den Mut habe, in dieser Phase dem Regierungspartner zu widersprechen. Studiengebühren träfen vor allem den Mittelstand, sagte er, und Studierende arbeiteten heute so viel wie nie zuvor, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Die Studierenden müssten zahlen, um überhaupt studieren zu können.
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Kategorien: Chancengleichheit · Dokumentation · Parlament · Wissenschaftssprecher
Mit Tag(s) versehen: AKH, Brinek, Broukal, Graf, Grünewald, MUW, Niederwieser, Querfinanzierung, Studiengebühren
Vor einigen Tagen war die Aufforderung der Wissenschaftssprecherin der ÖVP, „Kollege Broukal solle sich endlich konstruktiv an der Diskussion über die Novelle zum Universitätsgesetz 2002 beteiligen„. (Wir haben berichtet.)
Josef Broukal hat heute für die SPÖ einen alternativen Entwurf für die Novelle des UG 02 präsentiert:
„Ich sage seit Monaten das Gleiche: Minister Hahns Pläne für ein neues Universitätsgesetz haben mit dem Regierungsabkommen nichts zu tun. Ich habe mich daher entschlossen, einen eigenen Entwurf der SPÖ in die politische und fachliche Diskussion um die universitäre Weiterentwicklung einzubringen.
Der SPÖ-Entwurf bildet das Regierungsprogramm vollständig ab. Er bringt den Unis die notwendigen steigenden Einnahmen, den Studierenden bessere Studienverhältnisse, den jungen WissenschafterInnen berufliche Sicherheit bei Bewährung und dem vom UG 2002 abgestraften ‚Mittelbau‘ Genugtuung. Im Gegensatz zum Entwurf von Hahn kommt der SPÖ-Entwurf ohne neue Zugangshürden aus.“
Hier ist der alternative Vorschlag der SPÖ als PDF herunterladbar. Zum legistischen Antragstext hat die SPÖ auch eine eigene parlamentarische Begründung formuliert.
Beide Dokumente finden sich auf unserer Seite zur Dokumentation der „UG-Novelle“ eingefügt. (Dort zu finden auch der Ministerentwurf und der Begründungstext des Ministers.)
Sicher näher am Regierungsprogramm und den Interessen der Betroffenen
Soviel zeigt ein erstes Querlesen auf jeden Fall: der alternative Entwurf des SPÖ-Wissenschaftssprechers hält sich an das Regierungsprogramm. Die Distanz des Ministerentwurfs vom Regierungsabkommen zwischen SPÖ und ÖVP wird dadurch noch klarer.
Dass der SP-Entwurf ohne Zugangsbeschränkungen auskommt und den Mittelbau stärken will, war zu erwarten (siehe derStandard.at).
Ein besonders positiv zu bemerkender Schachzug von Josef Broukal ist es aber, den alternativen Entwurf allen Beteiligten bewusst zur Begutachtung anzubieten und um Stellungnahmen zu bitten.
Das hätte man sich von Minister Hahn auch gewünscht!
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PS: Schicken Sie Reaktionen auch an uns, wir dokumentieren alle Diskussionsbeiträge!
Kategorien: Alternativentwurf · Dokumentation · Parlament · Wissenschaftssprecher
Mit Tag(s) versehen: Alternativentwurf, Broukal, Mittelbau, SPÖ, UG Novelle, Universitätsgesetz, Zugangshürden
Eine fundierte Analyse des Ministerentwurfs der UG-Novelle von Erasmus Langer, Vorsitzender des ULV der TU Wien (Die Seite des ULV der TU Wien bietet eine Dokumentation des bisherigen Geschehens).
Die sechsseitige Analyse ist gleichzeitig eine harsche Kritik (Auszug):
Wer sich den (ministeriellen, Anm.d.Red.) Entwurf zur UG-Novelle schon zu Gemüte geführt hat, musste zweifellos feststellen, dass dieser alle Hoffnungen und Erwartungen enttäuscht und die Befürchtungen bei weitem übertroffen hat.
sowie
Zunächst soll ein für alle Mal mit der in der Öffentlichkeit lancierten Mähre aufgeräumt werden, dass das Universitätsgesetz inzwischen von den Universitätsangehörigen „angenommen“ worden wäre, wobei sehr oft als „Beweis“ deren großes Interesse an der UG-Novelle angeführt wird, welches tatsächlich durch die Vielzahl an Änderungsvorschlägen dokumentiert wird.
Das Universitätsgesetz 2002 wird nach wie vor von der großen Mehrheit aller Universitätsangehörigen aus guten Gründen abgelehnt.
Hier kann die Analyse der UG-Novelle (PDF) heruntergeladen werden.
Kategorien: Dokumentation · Ministerentwurf · Stellungnahme · ULV
Mit Tag(s) versehen: Erasmus Langer, TU Wien
Viel Schatten neben einigem Licht bringt aus Sicht der RektorInnen die geplante Novelle zum Universitätsgesetz (UG):
Neben positiven Reformen finden sich auch alarmierende Tendenzen. Dies zeigt eine Diskussion des Gesetzentwurfs in der Plenarversammlung der Universitätenkonferenz (uniko) in Leoben.
Die komplette Stellungnahme zum Hahn-Entwurf.
Kategorien: Dokumentation · Ministerentwurf · Stellungnahme · ots-Meldungen
Mit Tag(s) versehen: Badelt, Rektoren, uniko
Die Wirtschaftskammer hat heute eine ots-Meldung veröffentlicht, die durch ihre verquere Formulierung der eigenen Position zu Zugangsbeschränkungen besticht:
„Studienangebote mit klaren Eingangsvoraussetzungen zu versehen ist keine Einschränkung des Hochschulzugangs, sondern erhöht die Transparenz und erlaubt eine effiziente Studiengestaltung.“ (zur ots-Meldung)
Der Zugang dazu, was denn die Position der WKO zu Zugangsbeschränkungen wäre, erschließt sich nur bei ausreichenden Eingangsvoraussetzungen. Offensichtlich enthält obige Formulierung, der zufolge Einschränkungen nicht als Einschränkungen anzusehen seien, bereits Zugangsbeschränkung, die es nur Eingeweihten möglich macht, die Position der WKO klar heraus zu schälen.
Qualitative Zugangsvoraussetzungen bereits jetzt gegeben
Wenn der Minister Hahn wie auch manche Rektoren und nun die WKO „Qualitative Zugangsvoraussetzungen“ fordern, so sollten sich diese Gruppierungen zweierlei in Erinnerung rufen:
- Zugangsvoraussetzungen gibt es bereits, für ein Studium z.B. die Hochschulreife (Matura oder Studienberechtigungsprüfung), für ein Masterstudium den Bak-Abschluss und für ein Doktorat das absolvierte Masterstudium.
- weist die Evaluation und sozialwissenschaftliche Empirie überall dort, wo es „weitere qualitative Zugangsvorraussetzungen“ gibt regelmäßig nach, dass diese Selektionsmechanismen viel weniger nach tatsächlichen fachlichen Qualifikationen aussieben sondern nach sozialer Herkunft.
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Nachtrag:
hier auch die ots-Meldung des Forschungsrates, der noch viel schärfer in das selbe Horn bläst und umgekehrt jene der Arbeiterkammer, die sich gegen die von Wissenschaftsminister Hahn geplanten „qualitativen Zugangsbeschränkungen“ ausspricht.
Kategorien: Dokumentation · Stellungnahme · ots-Meldungen
Mit Tag(s) versehen: Wirtschaftskammer
ArbeitnehmervertreterInnen werfen ÖVP-Wissenschaftssprecherin Brinek vor, keine Ahnung von der Materie zu haben. Konkret geht es um die Argumentation Brineks als sie im Wissenschaftsausschuss am Dienstag meinte, dass an den Unis der Senat die Aufgaben eines Betriebsrates zu erfüllen habe. (Offener Brief der BR-Vorsitzenden S. Mann)
… heißt es in diesem Artikel in „Die Presse„:

Kategorien: Betriebsrat · Dokumentation · Presse · Wissenschaftssprecher
Mit Tag(s) versehen: Angewandte, Arbeitnehmervertreter, ÖAAB, Brinek, Susanne Mann, Universitätsgesetz, Wissenschaftssprecher
… gerieren sich gerne als ‘Freunde der offenen Gesellschaft‘.
Andreas Unterberger, bekannter Fundamentalist in Sachen Neo-Konservativismus und wiederholter Gegner demokratischer Spielregeln outet wieder einmal sein Gesellschaftsverständnis:
„Mitsprache von Betriebsräten schadet der Qualität unserer Unis in Sachen Forschung und Lehre„
schreibt er in seiner kleinen Kolumne in der Wiener Zeitung, die dem ehemaligen Chefredakteur von ‘Die Presse’ und ‘Wiener Zeitung’ noch verblieben ist.
Der Betriebsrat der Meduni Wien hat übrigens mit einem Offenen Brief geantwortet.
Kategorien: Betriebsrat · Dokumentation · MedUni · Presse
Mit Tag(s) versehen: Betriebsrat, Unterberger, Wiener Zeitung
Ein Bericht in DiePresse.com am 9. April 08:
Mehr Rechte und Mitbestimmung verlangt der Mittelbau an den Universitäten im Zuge der Diskussion um die Novellierung des Universitätsgesetzes (UG). Das UG habe Assistenten und Dozenten „völlig entrechtet“ und „in die Steinzeit der Mitbestimmung katapultiert“, kritisierte Ilse Reiter-Zatloukal, Vertreterin der Plattform universitärer Mittelbau (PLUM) und Betriebsrätin an der Uni Wien, bei einer Podiumsdiskussion am Dienstag Abend in Wien. Unter anderem verlangte sie die Schaffung einer einheitlichen Lehrenden-Kurie anstatt der derzeitigen Trennung in Professoren und Mittelbau.
Der ganze Artikel ist hier nachzulesen.
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Kategorien: Betriebsrat · Dokumentation · Faculty · Mittelbau · Presse · Stellungnahme
Mit Tag(s) versehen: Presse, Plum