UG2002-Novelle, Diskussionsarchiv

Einträge werden als ‘Dokumentation’ kategorisiert

Thomson Reuters Ranking sieht gewaltige Leistungssteigerung bei Klinischer Medizin

19. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Wien. In Anbetracht des jüngsten Times-Rankings und des schlechten Abschneidens österreichischer Universitäten, kann man auch ganz andere Zahlen heranziehen, aus denen eine gewaltige Leistungssteigerung unserer Universitäten während der letzten zwanzig Jahre hervorgeht. Unter dem Titel „Austrian Science: Ascendant in Impact“, ist  kürzlich beim Science Watch von Thomson Reuters  ein Ranking erschienen, das eine wesentliche Steigerung bei der Klinischen Medizin in Österreich zeigt. (LINK zur MUW-Homepage)

Science watch meduniwien.ac

LINK zum Artikel

Kategorien: Dokumentation
Mit Tag(s) versehen: ,

CHE University Ranking. Beispiel für sinnvolle Uni-Reihungen

17. Oktober 2009 · 2 Kommentare

CHE, Centrum für Hochschulentwicklung. CHE-Hochschulranking

Ein Uni-Ranking bei dem sich die Reihung schnell ändern kann. Je nach Ihren Anspruchskriterien. Wählen Sie eigene Indikatoren für  das Ranking. Wollen sie die geeignete Uni für Ihre Studien finden? Geben Sie Ihre Konditionen ein. Die Treffer können auch um das Schwarze  einer Zielscheibe gereiht werden. Drehen Sie den Spieß um, studieren Sie im Ausland. Aber nicht nur ausländische Universitäten werden gereiht.
LINK: Wie funktioniert das CHE-Hochschulranking (Video)

LINK: Ranking kompakt, Humanmedizin

LINK: Ranking allgemein und Hochschulranking

August 2009: CHE und Partner gewinnen EU-Ausschreibung zur Entwicklung eines weltweiten Rankings.

Kategorien: Allgemeines · Dokumentation
Mit Tag(s) versehen: ,

TIMES HIGHER EDUCATION – THE University Ranking

8. Oktober 2009 · 3 Kommentare

Als Ursache für die niedrige Platzierung der österreichischen Universitäten im THE- Uni-Ranking 2009 sieht Minister Hahn die De-facto-Times Higher EducationAbschaffung der Studienbeiträge.

LINK: Zum Standard-Artikel
LINK: Zum THE- Uni-Ranking
LINK: Zur Kontraproduktivität von Schönreden
LINK: Zur Unsinnigkeit von Uni-Gesamtrankings

Kategorien: Dokumentation
Mit Tag(s) versehen: , ,

Kommentar des ULV zur Regierungsvorlage: Universitätsrechts-Änderungsgesetz 2009

30. Juni 2009 · Kommentar schreiben

ULV_Stellungnahme_UG02_Novelle09 S1Nach Präsentation der Regierungsvorlage zum URÄG 2009 kritisiert der UniversitätslehrerInnenverband (ULV)

o  die antisozialen, arbeits- und sozialrechtlich diskriminierenden Intentionen der Novellenvorlage
o  die Umgehung des Uni-Kollektivvertrags und des ArbeitsverfassungsGesetzes
o  fehlende  Social Responsibility dem Uni-Personal gegenüber
o  die anti-demokratische Personalrepräsentation im Universitätssenat
o  die Ökönomisierung und Politisierung der Wissenschaft durch fehlende Mitbestimmung von Uni-RepräsentantInnen und Uni-ExpertInnen im eigenen Universitätsrat
o  fehlende Begleitregeln (Personalaufstockung) bei der als notwendig erkannten Erweiterung der Wissenschaftsrahmenbedingungen für universitätsangestellte ÄrztInnen
o  die bürokratiefreundliche Sinnhaftigkeit der Einführung unvergleichbarer Kennzahlen
o  etc.

Durch Anklicken der Abbildung kommen Sie zur ULV-Rezension (Unterzeichner: Ch. Cenker und A. Legat) des UG-Novellentextes der Regierung.  – pdf, 12 Seiten, 105KB

Kategorien: Dokumentation · Faculty · Kollektivvertrag · Ministerentwurf · ULV
Mit Tag(s) versehen: ,

Forschungsdialog. Ergebnis-Doku des Ministeriums

19. März 2009 · Kommentar schreiben

forschungsdialog_nur-seite-2-0808bmwfIm folgenden Link finden Sie die Dokumentation der Ergebnisse der ministeriellen  Forschungsdialoge.  Viele Betroffenen-Dialoge  zur UG-Novelle, die vom Minister zu Monologen stilisiert wurden, werden Sie hier vermissen.
Interessant im Zusammenhang mit der UG-Novelle sind vereinzelte Erwähnungen, z.B.: Christian Cenker S. 154,
Uni-Patenterfindungen S. 189,
Karriereverläufe S. 251,
Tenure -Track S. 252,
Einheitliche Kurie S. 253.
Sonst findet sich u.a. auch Lobgesang auf das Kompetitive und das weniger Demokratische im UG2002.

Link (269 Seiten, PDF, 4,6MB):
Forschungsdialoge

Kategorien: Allgemeines · Dokumentation
Mit Tag(s) versehen:

Universitätsbericht 2008 des Ministeriums

24. Dezember 2008 · 2 Kommentare

Auf die österreichischen Universitäten kommt ein personeller Umbruch zu: Zwischen 2008 und 2010 werden laut dem am Dienstag veröffentlichten Universitätsbericht 2008 des Wissenschaftsministeriums voraussichtlich 580 Professorenstellen „aus Altersgründen“ (Emeritierung, Pensionierung) vakant. Somit seien bis Ende 2010 mehr als ein Viertel der Professorenstellen neu zu besetzen.
Link: Hauptdokument, >300 Seiten PDF, und Pressekurzfassungen
Link: ORF-Bericht
Link: Unibericht-Hahn-24-12-08 (ORF-Text) pdf
Link: Pressespiegel (pdf)
Link: Pressespiegel (DerStandard)

Kategorien: Budget · Dokumentation · Presse
Mit Tag(s) versehen: , , ,

Erstmals nach §23 Abs. 5, UG2002: Abberufung eines Rektors

25. August 2008 · Kommentar schreiben

„Der Standard“ bringt ein Interview mit Univ.Prof.in Gabriele Fischer von der Univ. Klin. f. Psychiatrie und Psychotherapie der MUW,  Vorsitzende des Unirats der Med-Uni Innsbruck.

STANDARD: Rektor Clemens Sorg wurde vom Uni-Rat am Donnerstag ohne Gegenstimmen abberufen. Gab es Stimmenthaltungen?
Fischer: Die Abstimmung ist eindeutig ausgegangen. Genauer möchte ich das nicht ausführen.

STANDARD: Kam es bei der Sitzung zu Diskussionen?
Fischer: Nein. Wir wären in den letzten Monaten sehr bemüht gewesen, die Situation im Sinne der Uni anders zu lösen. Leider hat es aber kein Einlenken des Rektors gegeben. Im Gegenteil, es ist zu einer Schädigung der Uni und des Wissenschaftsstandorts Österreich gekommen. Und mir ist wichtig
zu betonen, dass die Abberufung in keinerlei kausalem Zusammenhang mit dem Ages-Bericht zur umstrittenen Inkontinenz-Studie steht. Es gab den Verdacht eines wissenschaftlichen Betruges. Daher ist die Ages beauftragt worden, das zu prüfen. Deren Bericht ist letzte Woche Donnerstag vorgelegen, und wir haben Sorg dazu aufgefordert, den Bericht der Staatsanwaltschaft weiterzuleiten. Das ist das einzig Richtige. Die Gerichte sollen sich nun damit befassen. Es wurde in einer Zeitung angedeutet, wir würden da etwas vertuschen wollen. Es ist weder das richtig, noch steht die Abberufung damit
im Zusammenhang.

STANDARD: Wie lauten die Vorwürfe gegen Rektor Sorg konkret?

(mehr…)

Kategorien: Dokumentation · MedUni · Presse
Mit Tag(s) versehen: , , ,

Studiengebühren bleiben

9. Juli 2008 · 1 Kommentar

Antrag der Grünen betreffend Änderung des UGDer Antrag der Grünen (PDF-file), der Vorberatung zu ihrem Antrag 1/A betreffend Änderung des Universitätsgesetzes 2002, in dem es um die Abschaffung der Studiengebühren geht, eine Frist bis zum 9. Juli 2008 zu setzen, wurde nach einer kurzen Debatte mehrheitlich von SPÖ, ÖVP und BZÖ abgelehnt.

Grüne bedauern
Abgeordneter Dr. GRÜNEWALD (G) bedauerte, dass die SPÖ nicht den Mut habe, in dieser Phase dem Regierungspartner zu widersprechen. Studiengebühren träfen vor allem den Mittelstand, sagte er, und Studierende arbeiteten heute so viel wie nie zuvor, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Die Studierenden müssten zahlen, um überhaupt studieren zu können.

Ganzen Artikel lesen …

Kategorien: Chancengleichheit · Dokumentation · Parlament · Wissenschaftssprecher
Mit Tag(s) versehen: , , , , , , , ,

Alternativentwurf zur UG-Novelle durch SP

29. Juni 2008 · 1 Kommentar

Vor einigen Tagen war die Aufforderung der Wissenschaftssprecherin der ÖVP, „Kollege Broukal solle sich endlich konstruktiv an der Diskussion über die Novelle zum Universitätsgesetz 2002 beteiligen„. (Wir haben berichtet.)

Josef Broukal hat heute für die SPÖ einen alternativen Entwurf für die Novelle des UG 02 präsentiert:

„Ich sage seit Monaten das Gleiche: Minister Hahns Pläne für ein neues Universitätsgesetz haben mit dem Regierungsabkommen nichts zu tun. Ich habe mich daher entschlossen, einen eigenen Entwurf der SPÖ in die politische und fachliche Diskussion um die universitäre Weiterentwicklung einzubringen.
Der SPÖ-Entwurf bildet das Regierungsprogramm vollständig ab. Er bringt den Unis die notwendigen steigenden Einnahmen, den Studierenden bessere Studienverhältnisse, den jungen WissenschafterInnen berufliche Sicherheit bei Bewährung und dem vom UG 2002 abgestraften ‚Mittelbau‘ Genugtuung. Im Gegensatz zum Entwurf von Hahn kommt der SPÖ-Entwurf ohne neue Zugangshürden aus.“

Alternativentwurf UG-Novelle SPÖHier ist der alternative Vorschlag der SPÖ als PDF herunterladbar. Zum legistischen Antragstext hat die SPÖ auch eine eigene parlamentarische Begründung formuliert.

Beide Dokumente finden sich auf unserer Seite zur Dokumentation der „UG-Novelle“ eingefügt. (Dort zu finden auch der Ministerentwurf und der Begründungstext des Ministers.)

Sicher näher am Regierungsprogramm und den Interessen der Betroffenen
Soviel zeigt ein erstes Querlesen auf jeden Fall: der alternative Entwurf des SPÖ-Wissenschaftssprechers hält sich an das Regierungsprogramm. Die Distanz des Ministerentwurfs vom Regierungsabkommen zwischen SPÖ und ÖVP wird dadurch noch klarer.

Dass der SP-Entwurf ohne Zugangsbeschränkungen auskommt und den Mittelbau stärken will, war zu erwarten (siehe derStandard.at).
Ein besonders positiv zu bemerkender Schachzug von Josef Broukal ist es aber, den alternativen Entwurf allen Beteiligten bewusst zur Begutachtung anzubieten und um Stellungnahmen zu bitten.

Das hätte man sich von Minister Hahn auch gewünscht!

PS: Schicken Sie Reaktionen auch an uns, wir dokumentieren alle Diskussionsbeiträge!

Kategorien: Alternativentwurf · Dokumentation · Parlament · Wissenschaftssprecher
Mit Tag(s) versehen: , , , , , ,

Harsche Kritik am ministeriellen Entwurf der UG-Novelle

25. Juni 2008 · Kommentar schreiben

Eine fundierte Analyse des Ministerentwurfs der UG-Novelle von Erasmus Langer, Vorsitzender des ULV der TU Wien (Die Seite des ULV der TU Wien bietet eine Dokumentation des bisherigen Geschehens).
Die sechsseitige Analyse ist gleichzeitig eine harsche Kritik (Auszug):

Wer sich den (ministeriellen, Anm.d.Red.) Entwurf zur UG-Novelle schon zu Gemüte geführt hat, musste zweifellos feststellen, dass dieser alle Hoffnungen und Erwartungen enttäuscht und die Befürchtungen bei weitem übertroffen hat.

sowie

Zunächst soll ein für alle Mal mit der in der Öffentlichkeit lancierten Mähre aufgeräumt werden, dass das Universitätsgesetz inzwischen von den Universitätsangehörigen „angenommen“ worden wäre, wobei sehr oft als „Beweis“ deren großes Interesse an der UG-Novelle angeführt wird, welches tatsächlich durch die Vielzahl an Änderungsvorschlägen dokumentiert wird.
Das Universitätsgesetz 2002 wird nach wie vor von der großen Mehrheit aller Universitätsangehörigen aus guten Gründen abgelehnt.

Analyse von Erasmus LangerHier kann die Analyse der UG-Novelle (PDF) heruntergeladen werden.

Kategorien: Dokumentation · Ministerentwurf · Stellungnahme · ULV
Mit Tag(s) versehen: ,

Rektor Badelt über den Hahn-Entwurf

17. Juni 2008 · 2 Kommentare

Viel Schatten neben einigem Licht bringt aus Sicht der RektorInnen die geplante Novelle zum Universitätsgesetz (UG):

Neben positiven Reformen finden sich auch alarmierende Tendenzen. Dies zeigt eine Diskussion des Gesetzentwurfs in der Plenarversammlung der Universitätenkonferenz (uniko) in Leoben.

Die komplette Stellungnahme zum Hahn-Entwurf.

Kategorien: Dokumentation · Ministerentwurf · Stellungnahme · ots-Meldungen
Mit Tag(s) versehen: , ,

WKÖ für Zugangsbeschränkungen

13. Juni 2008 · Kommentar schreiben

Die Wirtschaftskammer hat heute eine ots-Meldung veröffentlicht, die durch ihre verquere Formulierung der eigenen Position zu Zugangsbeschränkungen besticht:

„Studienangebote mit klaren Eingangsvoraussetzungen zu versehen ist keine Einschränkung des Hochschulzugangs, sondern erhöht die Transparenz und erlaubt eine effiziente Studiengestaltung.“ (zur ots-Meldung)

Der Zugang dazu, was denn die Position der WKO zu Zugangsbeschränkungen wäre, erschließt sich nur bei ausreichenden Eingangsvoraussetzungen. Offensichtlich enthält obige Formulierung, der zufolge Einschränkungen nicht als Einschränkungen anzusehen seien,  bereits Zugangsbeschränkung, die es nur Eingeweihten möglich macht, die Position der WKO klar heraus zu schälen.

Qualitative Zugangsvoraussetzungen bereits jetzt gegeben
Wenn der Minister Hahn wie auch manche Rektoren und nun die WKO „Qualitative Zugangsvoraussetzungen“ fordern, so sollten sich diese Gruppierungen zweierlei in Erinnerung rufen:

  1. Zugangsvoraussetzungen gibt es bereits, für ein Studium z.B. die Hochschulreife (Matura oder Studienberechtigungsprüfung), für ein Masterstudium den Bak-Abschluss und für ein Doktorat das absolvierte Masterstudium.
  2. weist die Evaluation und sozialwissenschaftliche Empirie überall dort, wo es „weitere qualitative Zugangsvorraussetzungen“ gibt regelmäßig nach, dass diese Selektionsmechanismen viel weniger nach tatsächlichen fachlichen Qualifikationen aussieben sondern nach sozialer Herkunft.

Nachtrag:
hier auch die ots-Meldung des Forschungsrates, der noch viel schärfer in das selbe Horn bläst und umgekehrt jene der Arbeiterkammer, die sich gegen die von Wissenschaftsminister Hahn geplanten „qualitativen Zugangsbeschränkungen“ ausspricht.

Kategorien: Dokumentation · Stellungnahme · ots-Meldungen
Mit Tag(s) versehen:

Die Presse berichtet „Betriebsrat versus ÖVP“

30. Mai 2008 · Kommentar schreiben

ArbeitnehmervertreterInnen werfen ÖVP-Wissenschaftssprecherin Brinek vor, keine Ahnung von der Materie zu haben. Konkret geht es um die Argumentation Brineks als sie im Wissenschaftsausschuss am Dienstag meinte, dass an den Unis der Senat die Aufgaben eines Betriebsrates zu erfüllen habe. (Offener Brief der BR-Vorsitzenden S. Mann)

… heißt es in diesem Artikel in „Die Presse:

Brinek hat keine Ahnung

Kategorien: Betriebsrat · Dokumentation · Presse · Wissenschaftssprecher
Mit Tag(s) versehen: , , , , , ,

Die Feinde der Mitbestimmung …

29. Mai 2008 · Kommentar schreiben

… gerieren sich gerne als ‘Freunde der offenen Gesellschaft‘.

Andreas Unterberger, bekannter Fundamentalist in Sachen Neo-Konservativismus und wiederholter Gegner demokratischer Spielregeln outet wieder einmal sein Gesellschaftsverständnis:

Mitsprache von Betriebsräten schadet der Qualität unserer Unis in Sachen Forschung und Lehre

schreibt er in seiner kleinen Kolumne in der Wiener Zeitung, die dem ehemaligen Chefredakteur von ‘Die Presse’ und ‘Wiener Zeitung’ noch verblieben ist.

Der Betriebsrat der Meduni Wien hat übrigens mit einem Offenen Brief geantwortet.

Kategorien: Betriebsrat · Dokumentation · MedUni · Presse
Mit Tag(s) versehen: , ,

Protokolle zur parlamentarischen Uni-Enquete

23. April 2008 · 2 Kommentare

Am 11. April 2008 fand im Parlament eine so genannte „Uni-Enquete“ zur Novellierung des Universitätsgesetzes 2002 statt.

Hier die parlamentarischen Protokolle zum Nachlesen:

  1. PK0318 Eine Universität ist keine Einrichtung wie jede andere
  2. PK0320 Uni-Enquete (2): Steuerung, Finanzierung, Leistungsvereinbarungen
  3. PK0321 Uni-Enquete (3): Das Leitungsdreieck und seine Akteure
  4. PK0322 Uni-Enquete (4): Karrierechancen und Universitätsreform 
  5. Hier nochmals die kritische Wortmeldung von Wendelin Schmidt-Dengler: WSD

Parlamentarische Enquete zur UG-Novelle …
Betriebsräte, Studentenvertreter,   Uni-Management und Wendelin Schmidt-Dengler (erste Reihe ganz links) auf der Regierungsbank und am Rednerpult; Vorsitzender: Graf (FP).

… ohne Ministerbeteiligung
Minister Hahn, proforma Gastgeber der Enquete, befindet sich derweilen schon auf einer Parallelveranstaltung in Linz (leerer Sitz im Zentrum der Regierungsbank).
Sein Interesse an den Meinungen, Kritikpunkten und Wünschen der Betroffenen scheint endenwollend zu sein.

Kategorien: Dokumentation · Faculty · Mittelbau · Parlament · Wissenschaftssprecher
Mit Tag(s) versehen: , , ,

Uni-Mittelbau verlangt mehr Rechte und Mitbestimmung

16. April 2008 · Kommentar schreiben

Ein Bericht in DiePresse.com am 9. April 08:

Mehr Rechte und Mitbestimmung verlangt der Mittelbau an den Universitäten im Zuge der Diskussion um die Novellierung des Universitätsgesetzes (UG). Das UG habe Assistenten und Dozenten „völlig entrechtet“ und „in die Steinzeit der Mitbestimmung katapultiert“, kritisierte Ilse Reiter-Zatloukal, Vertreterin der Plattform universitärer Mittelbau (PLUM) und Betriebsrätin an der Uni Wien, bei einer Podiumsdiskussion am Dienstag Abend in Wien. Unter anderem verlangte sie die Schaffung einer einheitlichen Lehrenden-Kurie anstatt der derzeitigen Trennung in Professoren und Mittelbau.

Der ganze Artikel ist hier nachzulesen.

Kategorien: Betriebsrat · Dokumentation · Faculty · Mittelbau · Presse · Stellungnahme
Mit Tag(s) versehen: ,