Die Regierungsklausur vom 30./31.5.2011 präsentierte 7 Arbeitspakete. Eines davon: Wissenschaft, Forschung, Bildung, Kultur und Medien unter “Österreich weiterbringen im Fahrplan 2011-2013″, darunter Tertiärbildungsrelevantes
■ Weiterentwicklung Pädagogische Hochschulen (Winter 2011)
■ Qualitätssicherung Universitäten/FH (Sommer 2011)
• Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten erhalten einen neuen rechtlichen Qualitätsrahmen und mit der Zusammenführung der einzelnen Qualitätssicherungsagenturen unter einem gemeinsamen Dach wird eine Qualitätssicherung NEU geschaffen. [Link: "Die Presse" berichtet am 31.5.11 über die Eckpunkte des Uni-Qualitätssicherungsgesetzes]
■ Österreichischer Hochschulplan (Winter 2011)
• Im Februar wurde eine internationale Expertengruppe eingesetzt, die aus ihrer Sicht bis zum Sommer erste Empfehlungen vorlegen wird. Leitlinien und Eckpunkte sollen bis Jahresende stehen, dann folgt eine fortlaufende Weiterentwicklung im Sinne eines Entwicklungskonzeptes für den Hochschulraum.
■ Österreichisches Modell Studienplatzfinanzierung (Winter 2011)
• Gesamtmodell einer neuen Universitätsfinanzierung bis Ende des Jahres. Ziel ist, dass bereits bei den nächsten Leistungsvereinbarungen das neue Instrument der Studienplatzfinanzierung parallel zur Test- Anwendung kommt, so dass ein reibungsloser Übergang und eine Umstellung mit den Leistungsvereinbarungen ab 2015 möglich ist.
■ Faculty-Modell für Universitäten (Sommer 2012)
■ Umsetzung Nationaler Qualifikationsrahmen (laufend)
■ Ausbau von Studienangeboten für Berufstätige (Sommer 2012)
■ LLL:2020 Strategie zum lebensbegleitenden Lernen in Österreich (Sommer 2011)
■ Wissens- und Technologietransfer (Frühjahr 2012)
• Wissen aus den Unis und Fachhochschulen heraus an Unternehmen transferieren und eine direkte Anwendung ermöglichen. Grundlagenforschung, angewandte Forschung und Entwicklung sollen verstärkt ineinander greifen. Dafür sind in der FTI-Strategie Wissenstransferzentren vorgesehen.
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Link: Stellungnahme der Grünen zu den Themen der Regierungsklausur



Anlässlich der ministeriell initiierten Veranstaltung zur Faculty-Universität, heute am 17.1.2011, wird hier erneut auf den Link zu den im UG02-Blog vorhandenen Unterlagen und Stellungnahmen verwiesen:








Demokratie statt Hierarchie ist an den Vorzeige-Institutionen der Nation nicht angesagt. Der Mittelbau wird in den Entscheidungsprozessen der Universitäten vernachlässigt und durch Verteilungs-Ökonomie und Abhängigmachen bevormundet. Entschuldigt wird das Fehlen echter demokratischer Strukuren an den Unis noch immer mit dem legendären Spruch Gehrers: “Wissenschaftsergebnisse kann man nicht demokratisch abstimmen”. Ihr nachgeschobener, gleichermaßen berüchtigter Spruch hält ebenso für die Verwaltungsaufgaben der Institutionen her: “Gremchen-Demokratie ist undurchführbar”.



