UG2002-Novelle, Diskussionsarchiv

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Nationaler Aktionsplan für Forschende – ein Entwurf des BMWF

9. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Nationaler Aktionsplan f. Forschende - Entwurf des BMWF

 

Nationaler Aktionsplan ist die Antwort Österreichs auf die Mitteilung der Europäischen Kommission:

 „Bessere Karrieremöglichkeiten und mehr Mobilität: Eine europäische Partnerschaft für Forschende“  sowie auf die entsprechende Schlussfolgerung des Rates der Europäischen Union.

      _____ 

Partnerschaft fuer Forscher S1

Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat - 
Bessere Karrieremöglichkeiten und mehr Mobilität:
Eine Europäische Partnerschaft für die Forscher

 

 

LINKS: Bitte klicken Sie auf die Abbildungen (jeweils PDFs mit 90 KB und 13 Seiten bzw. 130 KB und 19 Seiten)

Kategorien: Ministerentwurf
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KONSULTATIONSPAPIER: Neuordnung der externen Qualitätssicherung im Hochschulbereich

7. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Einrichtung eines Gesetzes für externe Qualitätssicherung und einer Österreichischen Agentur für Qualitätssicherung und AkkreditierungGeneral Sekretär Faulhammer (AAQA – Austrian Agency for Quality Assurance and Accreditation)

Hauptanliegen dieser Konsultation ist es, das im BMWF entwickelte Konzept einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und dazu Stellungnahmen Ihrer Organisation bzw. Einrichtung zu erhalten. [...]

LINK zum Konsultationspapier inkl. Vorwort  von GS Faulhammer (pdf, 240KB, 32 Seiten)

Stellungnahmen senden Sie bitte an:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Abteilung I/12
z.H. Frau Mag. Eva Schacherbauer
Teinfaltstraße 8
1014 Wien
oder per e-Mail an: eva.schacherbauer@bmwf.gv.at
Das BWMF hofft auf eine impulsreiche Diskussion im Rahmen dieses Konsultationsprozesses und bedankt sich jetzt schon für Ihren Beitrag.
Generalsekretär SC Mag. Friedrich Faulhammer
Leiter der Sektion Universitäten und Fachhochschulen

Kategorien: Ministerentwurf
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Österreichischer Hochschulplan

1. September 2009 · 1 Kommentar

Gen.Sekr. Faulhammer

Der Generalsekretär des Wissenschaftsministeriums, Mag. Friedrich Faulhammer, soll in den nächsten zwei Jahren einen österreichischen Hochschulplan erarbeiten – eine Aufgabe, an der andere vor ihm gescheitert sind [...]
LINK zu diesem Artikel in der „Presse“ .

LINK zum Hinweis auf der Homepage des Wissenschaftsministeriums 
LINK zur OTS-Aussendung des Ministeriums.

Kategorien: Ministerentwurf · Presse
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Gibt es Prätorianer der Undemokratie?

29. August 2009 · 1 Kommentar

Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen, dass das URÄG 2009 (Universitätsrechts-Änderungsgesetz) ab 1.10.09 nur in der Interpretation des Wissenschaftsministeriums gültig sein wird, hat Mag. Faulhammer den Uniratsvorsitzenden einen Informationsbrief zukommen lassen. In diesem wird entgegen dem sonst tendenziösen Briefinhalt auf die „große Bedeutung der Stärkung des innerbetrieblichen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Dialogs für die Entwicklung der Universität als ExpertInnenorganisation hingewiesen ‹…›.“

Lesen Sie selbst, was das Ministerium mit innerbetrieblicher Demokratie an den Universitäten am Hut hat. Eine Interpretation des Briefes ergibt nämlich, dass die Universität gerade deswegen, weil sie eine ExpertInnenschmiede ist,  keine effektive Mitbestimmung der Betriebsräte im Universitätsrat brauche. Gehrer und die Wirtschaft werden sich freuen. Der weiter unten herunterladbare Brief des Ministeriums scheint mit seinem Gesetzes-Interpretationsgehalt auch der dokumentierten Verbesserungsintention des Ministers zu widersprechen, „etwas bei der Mitbestimmung der Betriebsräte im  Uni-Rat gemacht“ zu haben (Link zu Hahns „Presse“-Interview vom 6.7.09).

Die Gewerkschaft ist gefordert, ihre Interpretation des  nach URÄG veränderten §21   in Absprache mit den Uni-Betriebsräten zu formulieren. Die Warnung, „Wehret den Anfängen“, kommt in Bezug auf gesellschaftspolitisch bedenklichen, und potenziell gefährlich beispielgebenden, Demokratieabbau/-verlust  in der autonomen Universitätsverwaltung sehr spät. Der Prozess ist bereits weit fortgeschritten.

Staunen Sie über den Wortlaut des Briefes und schreiben Sie Ihre Meinung Ihrem /Ihrer GewerkschaftsfunktionärIn und Abgeordneten zum Nationalrat.

BR Stimmrecht im Unirat, BMWF Brief

 

Zum Download des Ministeriumsbriefes an die Universitätsratsvorsitzenden bitte auf die Abbildung klicken.
(pdf, 200KB, 3 Seiten)

Kategorien: Betriebsrat · Ministerentwurf
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Gesetzliche Verankerung der Forschungsmittel

28. August 2009 · 1 Kommentar

Forschungsfinanzierungsgesetz (FoFinaG) bringt Verlässlichkeit,
heißt es in einer OTS-Aussendung (LINK: OTS) des Wissenschaftsministeriums

Wien/Alpbach (OTS) – „Vertrauen schaffen mit der gesetzlichen Verankerung von Forschungsmitteln“, so das klare Ziel von Forschungsminister Johannes Hahn. Er schlug daher im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche ein verbindliches Gesetz zur Forschungsfinanzierung vor, das gemeinsam mit der Forschungsstrategie der Bundesregierung im Sommer 2010 vorliegen und die Fortsetzung des Wachstumspfades sicherstellen soll. „Das Forschungsfinanzierungsgesetz soll das verlässliche finanzielle Rückgrat der österreichischen Forschungsstrategie werden“, betont Hahn.

Das heurige Alpbach-Thema „Vertrauen“ sei besonders für Wissenschaft und Forschung zentral, so der Minister weiter. Die Forschung sei „wie ein scheues Reh. Wenn wir sie im Land halten wollen, müssen wir ihr Vertrauen geben.“ Bei den Budgetverhandlungen – die am Ende des Tages zwar ein sehr gutes Ergebnis gebracht haben – habe er deutlich gespürt: „Unsicherheit ist Gift für den Forschungsstandort Österreich und fehlende Planbarkeit verunsichert die besten Köpfe. Verlässlichkeit ist daher der beste Boden für Innovationen.“

Johannes Hahn skizziert die fünf Eckpunkte, die in das Forschungsfinanzierungsgesetz (FoFinaG) einfließen sollen:

bitte hier weiterlesen

Kategorien: Ministerentwurf · ots-Meldungen
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Hahn: „Ich will Sie emotional für dieses Titanenprojekt an Bord haben!“

28. August 2009 · 2 Kommentare

Wissenschaftsminister Hahn startet Diskussion zu „Österreichischem Hochschulplan“
Maximale Abstimmung zwischen den Hochschulen – mehr AbsolventInnen im tertiären Bereich als Ziel.

Ab Frühjahr 2010 folgen Dialogveranstaltungen mit Stakeholdern. „Ich lade alle Beteiligten herzlich ein, mitzudiskutieren“, so der Minister.

Wien (LINK: OTS) – Wissenschaftsminister Johannes Hahn hat im Rahmen des Universitätenforums in Alpbach den Startschuss für einen „Österreichischen Hochschulplan“ gegeben. Der Prozess soll in enger Abstimmung mit allen Beteiligten bis zum Jahr 2011 in eine neue Landkarte der tertiären Ausbildung, Lehre und Forschung münden. Die Ergebnisse werden in die Leistungsvereinbarungen mit den Universitäten ab 2013 sowie die weitere Entwicklung der Fachhochschulen einfließen.

Basis der Diskussion ab Herbst bilden gemeinsam mit der Universitätenkonferenz, der Fachhochschulkonferenz und dem Verband der Privatunis formulierte Ausgangsfragen. „Zu Beginn werden wir klären, was erwarten wir von den Universitäten und Hochschulen, danach die Frage, wie wir das im österreichischen Rahmen umsetzen können“, so der Wissenschaftsminister.

bitte hier weiterlesen

Kategorien: Ministerentwurf · ots-Meldungen
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„Der Nationalrat wolle beschließen…“

8. Juli 2009 · Kommentar schreiben

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Als Ergebnis seiner Beratungen stellt der Wissenschaftsausschuss somit den Antrag, der Nationalrat wolle

1. dem angeschlossenen Gesetzentwurf die verfassungsmäßige Zustimmung erteilen;

2. die angeschlossene Entschließung annehmen.

6.7.2009

Link zum Gesetzestext: Universitätsrechts-Änderungsgesetz 2009 
Link zum Bericht des Wissenschaftsausschusses 
Link zur BIP-Entschließung 
Link zum Grünen Minderheitsbericht 
Link zur relevanten Übersichtsseite des Parlaments

Kategorien: Ministerentwurf · Parlament
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SPÖ-ÖVP-Abänderungsantrag zur Regierungsvorlage URÄG 09

7. Juli 2009 · 2 Kommentare

Abänderungsantrag der Abgeordneten Mag. Dr. Beatrix Karl, Mag. Andrea Kuntzl, Kolleginnen und Kollegen zur Regierungsvorlage 225 der Beilagen zu den Stenographischen Protokollen, XXIV. GP, betreffend das Universitätsrechts-Änderungsgesetz 2009.

Kuntzl AA UG 03 07 09 S1

 

PDF, 8 Seiten, 52KB, Download durch Klicken auf die Abbildung.
Abänderungsantrag inkl. Begründungen.

Kategorien: Ministerentwurf · Parlament · Wissenschaftssprecher
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Universitätsrechts-Änderungsgesetz passiert Wissenschaftsausschuss

6. Juli 2009 · Kommentar schreiben

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Wien (Parlamentarische Korrespondenz) – Das Universitätsrechtsänderungsgesetz 2009 stand heute im Zentrum der Beratungen der Sitzung des Wissenschaftsausschusses des Nationalrats. Mitbehandelt wurden einige oppositionelle Anträge zum Thema.

Bundesminister Johannes Hahn erinnerte eingangs an den zweijährigen Diskussionsprozess zur Weiterentwicklung der Gesetzesmaterie und nannte sodann die wesentlichen Punkte der in Rede stehenden Vorlage. So wurde hinsichtlich des Status der Lektoren ein allgemein akzeptabler Mittelweg gefunden. Auch die freien Dienstverträge, die jeweils an konkrete Projekte gebunden sind, sollen in sachlich begründeten Fällen künftig entsprechend verlängert werden können. Ebenso wird die Mitwirkung der Betriebsräte an den Universitätsräten neu geregelt. Dazu kämen, so der Minister, kleinere Korrekturen handwerklicher Natur.

Abgeordneter Kurt Grünewald (G) bemängelte, dass man die gesamte Materie, auch wenn man Verbesserungen erkennen könne, ausführlicher hätte beraten können, um zu einem konsensualen Ergebnis zu kommen. Er befasste sich mit dem „strategischen Charakter“ des Senats und meinte, mehr Einfluss wäre wünschenswert gewesen. Im konkreten Text gebe es einige Unklarheiten, sodass man gleichsam Erläuterungen der Erläuterungen gebraucht hätte. Konkret sprach er die Regelungen beim Medizin- und Zahnmedizinstudium an.

Abgeordnete Beatrix Karl (V) brachte einen V-S-Abänderungsantrag betreffend die vom Minister referierten Inhalte ein und ergänzte dessen Ausführungen. Zudem brachte sie einen Entschließungsantrag der Koalitionsparteien betreffend die Zielsetzung, längerfristig zwei Prozent des BIP für den tertiären Bildungssektor aufzuwenden, ein.

Abgeordnete Andrea Kuntzl (S) verwies auf die fruchtbringenden Diskussionen, deren Ergebnisse in den genannten Abänderungsantrag eingeflossen seien. Als positiv hob die Rednerin hervor, dass die Gestaltungsvereinbarung klargestellt werde, wichtig sei zudem, dass auch künftig die freie Prüferwahl bei kommissionellen Prüfungen bestehen bleibe und eine entsprechende Flexibilisierung bei der Studieneingangsphase vorgenommen werde. Schließlich sei hervorzuheben, dass jene, die Studienbeihilfe beziehen, auch künftig keine Studiengebühren bezahlen müssen. Besonders verwies sie auf die geplante gezielte Förderung von Nachwuchsforscherinnen, um hier geschlechtermäßig mehr Gleichheit zu erzielen.  

Abgeordneter Walter Rosenkranz (F) meinte hingegen, die geplanten Änderungen liefen dem Ziel, die Akademikerquote zu erhöhen, zuwider. Hinsichtlich der Universitätsautonomie müsse man beachten, dass das gesamtösterreichische System kompatibel bleibe. Die Studieneingangsphase fand der Redner gut, sie dürfe aber nicht dazu führen, dass ein viergliedriges Studiensystem entsteht. 

Abgeordneter Rainer Widmann (B) bezeichnete die Novelle als weder Fisch noch Fleisch, sei sie doch in manchen Bereichen nicht ganz schlüssig. Die Stellungnahmen seien großteils negativ gewesen, man habe hier die Chance vertan, gemeinsam etwas zu erarbeiten.

Nachdem Bundesminister Johannes Hahn auf aufgeworfene Detailfragen eingegangen war, sagte Abgeordnete Katharina Cortolezis-Schlager (V), die Novelle implementiere strategisches Denken auf allen Ebenen, aber eben mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. Als einen der größten Fortschritte dieser Vorlage bezeichnete sie die Frauenquote, weiters thematisierte sie die Frage des Lehramtes.

Abgeordneter Andreas Karlsböck (F) vertrat die Ansicht, die künftige Zusammensetzung des Senats sei ein qualitativer Rückschritt. Die Curricula drifteten ob der Autonomie auseinander, was es Studenten schwer mache, eine Kompatibilität innerhalb Österreichs zu erzielen. Auch sei die Ausgestaltung des Medizinstudiums problematisch.

Abgeordneter Martin Graf (F) kritisierte gleichfalls die „überfallsartige“ Behandlung der Materie, die eigens an einem ausschussfreien Tag angesetzt worden sei. Dennoch werde die Opposition dies nicht blockieren, weil man eben konstruktiv zusammenarbeiten wolle. Nachdem sich Graf mit Fragen der Studiengebühren und Studienbeschränkungen befasst hatte, bezeichnete er es als enttäuschend, dass man nach wie vor nicht zu studienbezogenen Finanzierungen komme. Auch thematisierte er das Verhältnis Senat und Rektorat.

Abgeordneter Wolfgang Zinggl (G) bemängelte, das Gesetz gehe in die falsche Richtung, weil es Mitbestimmung einschränke, statt Demokratie auszubauen.

In der Abstimmung wurde sowohl die Regierungsvorlage in der Form des V-S-Abänderungsantrags als auch der V-S-Entschließungsantrag mehrheitlich angenommen, während die Anträge von B und F mehrheitlich abgelehnt wurden. Der Antrag 418 wurde mit der Regierungsvorlage miterledigt, der G-Antrag (521/A[E]) war vor Eingang in die Tagesordnung vom Antragsteller zurückgezogen worden.

Die Vorlagen im einzelnen

bitte hier weiterlesen

Kategorien: Ministerentwurf · Parlament · Stellungnahme · Wissenschaftssprecher
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UG-Novelle. Auch Graf dagegen

6. Juli 2009 · Kommentar schreiben

Der Vorsitzende des parlamentarischen Wissenschafts-Ausschusses NAbg. Martin Graf (FPÖ) hofft auf Korrekturen des vorliegenden Reformvorschlags zum Universitätsgesetz.
Vor der heutigen Ausschusssitzung appelliert er an die Vertreter der anderen Parteien,  die Vorlage von Wissenschaftsminister Hahn in einigen wesentlichen Punkten zu korrigieren.
Link zur OTS-Pressemitteilung

Kategorien: Ministerentwurf · Wissenschaftssprecher
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Hahn im Interview mit der „Presse“

6. Juli 2009 · 1 Kommentar

„Die Presse“ bringt in der Printausgabe vom 6.7.09 ein Interview von Erich Witzmann mit Wissenschaftsminister Hahn. (LINK)

[...] Sie wollen Ihre Uni-Gesetzesnovelle gegen großen Widerstand umsetzen?
Johannes Hahn: Wir haben monatelang, seit Anfang März, mit allen Beteiligten immer wieder Gespräche geführt und vieles weiterentwickelt. Ich bin für den Abschluss vor dem Sommer zuversichtlich.

Es gibt aber keine universitäre Gruppe, die diese Reform begrüßt.
Hahn: Fast jede Gruppe begrüßt Teile davon; die Kritik, die geäußert wird, ist aber oft das, was in der Wahrnehmung übrig bleibt. Wir hatten Gespräche mit der Gewerkschaft, wir haben eine befriedigende Lösung für die Lektoren, die sowohl den Bedürfnissen der Universitäten als auch den Betroffenen selbst gerecht wird. Wir haben etwas für die Betriebsräte gemacht. In Summe muss man sagen: Die Autonomie wird fortgesetzt. Das heißt im Klartext: Noch mehr Verantwortung für die einzelnen Entscheidungsorgane an den Unis.

Gibt es einen Spielraum in den heute beginnenden parlamentarischen Verhandlungen für Veränderungen?
Hahn: Wir haben zwischen dem Ministerratsbeschluss und der ersten Ausschusssitzung noch eine Fülle von Gesprächen gehabt und einige Adaptierungen vorgenommen.

Zum Beispiel?
Hahn: Zum Beispiel eine präzise Regelung für die Lektoren. Wir haben nachjustiert, dass an den Medizin-Unis auch Ärzte in Ausbildung, also der Mittelbau, bei den Senatswahlen mitbestimmen dürfen. Wir haben etwas bei der Mitbestimmung der Betriebsräte im Uni-Rat gemacht [...]

Link zum Artikel in: diepresse.com

Kategorien: Allgemeines · Ministerentwurf · Parlament · Presse
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Neu gewählte Hochschülerschaft gegen UG-Novelle

2. Juli 2009 · Kommentar schreiben

Das neue ÖH-Vorsitzteam will „konstruktiv“ in der Uni-Politik mitreden – Oberstes Ziel ist aber die Verhinderung der UG-Novelle.

Die neue ÖH-Chefin Maurer (Gras) hatte eine Politisierung der Hochschülerschaft statt der Service-Konzentriertheit ihres Vorgängers Al-Mobayyed als Devise ausgegeben. Als ihr erstes, vorrangiges Ziel nannte Maurer die Verhinderung der Universitätsgesetz-Novelle, insbesondere die Studieneingangsphasen.

Link zum Bericht im Standard

Kategorien: Chancengleichheit · Ministerentwurf · Stellungnahme
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Rektorenkonferenz belehrt GÖD

2. Juli 2009 · Kommentar schreiben

Rektoren verteidigen „Lektoren-Regelung“.   UNIKO (ehem. Rektorenkonferenz) glaubt fest daran, dass mit dieser Regelung (Angleichung an Fachhochschulen) Rechtssicherheit an Universitäten  geschaffen wird und kritisiert Aussagen der  Gewerkschaft.

DerStandard berichtet: Aussagen der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), wonach die sogenannte Lektoren-Regelung in der von Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP) geplanten Novelle zum Universitätsgesetz (UG) zu „schlampigen Arbeitsverhältnissen“ führen werde, weist die Universitätenkonferenz (UNIKO) in einer Aussendung am Mittwoch zurück. Die GÖD möge von rufschädigenden Behauptungen Abstand nehmen, so Rektorenchef  Christoph Badelt. [...]

Link zur Presseaussendung der UNIKO (ehem. Rektorenkonferenz)

Kategorien: Ministerentwurf · Stellungnahme
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Kommentar des ULV zur Regierungsvorlage: Universitätsrechts-Änderungsgesetz 2009

30. Juni 2009 · Kommentar schreiben

ULV_Stellungnahme_UG02_Novelle09 S1Nach Präsentation der Regierungsvorlage zum URÄG 2009 kritisiert der UniversitätslehrerInnenverband (ULV)

o  die antisozialen, arbeits- und sozialrechtlich diskriminierenden Intentionen der Novellenvorlage
o  die Umgehung des Uni-Kollektivvertrags und des ArbeitsverfassungsGesetzes
o  fehlende  Social Responsibility dem Uni-Personal gegenüber
o  die anti-demokratische Personalrepräsentation im Universitätssenat
o  die Ökönomisierung und Politisierung der Wissenschaft durch fehlende Mitbestimmung von Uni-RepräsentantInnen und Uni-ExpertInnen im eigenen Universitätsrat
o  fehlende Begleitregeln (Personalaufstockung) bei der als notwendig erkannten Erweiterung der Wissenschaftsrahmenbedingungen für universitätsangestellte ÄrztInnen
o  die bürokratiefreundliche Sinnhaftigkeit der Einführung unvergleichbarer Kennzahlen
o  etc.

Durch Anklicken der Abbildung kommen Sie zur ULV-Rezension (Unterzeichner: Ch. Cenker und A. Legat) des UG-Novellentextes der Regierung.  – pdf, 12 Seiten, 105KB

Kategorien: Dokumentation · Faculty · Kollektivvertrag · Ministerentwurf · ULV
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UG-Novelle: Ausbeutung, Unterlaufen des Uni-Kollektivvertrags. SPÖ plant Abänderung der Regierungsvorlage im Parlament

30. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Im Kurier (Printausgabe 30.6.09) schreibt Daniela Kittner u.a.:

Wissenschaftsminister Hahn hat Post von seinem Parteifreund, Beamtengewerkschafter Fritz Neugebauer erhalten. In dem Brief wirft Neugebauer Hahn vor, dessen geplante Universitätsrechtsänderung würde „Ausbeutungscharakter“ haben und zu „sozial verwerflichen Zuständen“ führen. Die Gewerkschaft verlangt Verhandlungen, bevor das Gesetz, das im Ministerrat bereits beschlossen wurde, das Parlament passiert.

 Die Vorgeschichte: Im Herbst tritt ein Kollektivvertrag in Kraft – er ist bereits unterschrieben- wonach Uni-Lektoren in Zukunft ein Dienstverhältnis bekommen. In Hahns Gesetz ist das Gegenteil vorgesehen, nämlich kein Dienstverhältnis für Lektoren. „Eine Sauerei“, wettert Wilhelm Gloss, Vizechef der Beamtengewerkschaft. „Das wäre ein Eingriff durch ein Gesetz in den sozialpartnerschaftlich ausverhandelten Kollektivvertrag.“

Bitte hier weiterlesen

Kategorien: Kollektivvertrag · Ministerentwurf · Wissenschaftssprecher
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Positives am Universitätsrechts-Änderungsgesetz?

25. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Kommentar von G. Clemenz
Die Regierungsparteien haben einen Entwurf für eine Novelle des Universitätsgesetzes vorgelegt, der von der überwältigenden Mehrheit der Universitätsangehörigen entschieden abgelehnt wird – Senatsvorsitzende, Dekane, der Universitätslehrerverband, Betriebsräte, Vertretungen der Studierenden, selbst die Rektoren, deren inneruniversitäre Macht ausgebaut werden soll, haben entsprechende Stellungnahmen abgegeben. [...] Aufgabe von Ministerium und Universitätsleitungen wäre es, Forschung und Lehre durch Schaffung möglichst guter Rahmenbedingungen zu fördern und nicht durch Aufblähung der Bürokratie und fortgesetzte Einmischung in Detailfragen zu behindern. [...]

Gerhard Clemenz war vor seiner Berufung nach Wien 1995 Ordinarius für Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg und in den letzten sechs Jahren Vorsitzender des Senats an der Uni Wien.

Siehe Link: DerStandard, dort bitte weiterlesen

Kategorien: Ministerentwurf · Stellungnahme

Protestmaßnahmen von Studierenden gegen die Uni-Gesetznovelle

25. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Aktion Studierender -flyer_n3

Lesbare Vergrößerung  des Flyers: Hier klicken.

Kontakte: Netzwerk Emanzipatorische Bildung,
Klicken auf die Abbildung, oder:
http://emanzipatorischebildung.blogsport.de/
emanzipatorischebildung@riseup.net

Kategorien: Chancengleichheit · Ministerentwurf · Stellungnahme
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Betriebsrätekonferenz der Universitäten protestiert gegen Regierungsvorlage (URÄG – Universitätsrechts-Änderungsgesetz 2009)

23. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Betriebsraetekonferenz

 

Offener Brief  der Betriebsrätekonferenz
An
den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung
den Präsidenten des ÖGB
den Vorsitzenden der GÖD
die Klubobleute der parlamentarischen Parteien
die WissenschaftssprecherInnen
die Mitglieder des Wissenschaftsausschusses

 Sehr geehrte Damen und Herren!             Wien, 23. Juni 2009

Die Betriebsrätekonferenz protestiert aufs Schärfste gegen die Regierungsvorlage des Universitätsrechts Änderungsgesetzes 2009 und zwar insbesondere gegen jene Bestimmungen, die den vor wenigen Wochen abgeschlossenen Kollektivvertrag konterkarieren ehe dieser in Kraft getreten ist.
Wir fordern Sie auf, die Regierungsvorlage entsprechend abzuändern.

1) Die Neufassung des § 109 (2) ist abzulehnen. Die Kettenvertragsregelung ermöglicht es den Universitäten schon jetzt, großzügige Aneinanderreihungen von befristeten Arbeitsverträgen zu Lasten einer vernünftigen Lebensplanung der betroffenen ArbeitnehmerInnen durchzuführen. Die intendierte Möglichkeit, diese Befristungen bis zu zwölf Jahre lang zu erlauben, verkehrt das Kettenvertragsverbot in sein Gegenteil und behindert die Karriereplanung der Betroffenen bzw. unterläuft die vereinbarten Beschäftigungsmodelle des Kollektivvertrags auf das Gröbste.

2) Die wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen in Ausbildung zum Facharzt/Fachärztin unterrichten im klinischen Bereich vieler Medizinuniversitäten 50% der Praktika des Studiums der Humanmedizin. Auf Grund einer formalen Fehlzuordnung werden diese vom Wahlrecht zur korrekten Vertretungsgruppe im Senat ausgeschlossen. Dieses redaktionelle Versehen muss korrigiert werden.

3) Die Neufassung der § 100 Abs 3 bis 6 ist entweder zu streichen oder so zu ändern, dass es den betreffenden LektorInnen offen steht, sich frei für ein Anstellungsverhältnis oder eine Beschäftigung als freie Dienstnehmer(in) zu entscheiden. Andernfalls wäre diese Beschäftigungsgruppe zwingend vom Geltungsbereich des Kollektivvertrags ausgeschlossen und eine Vertretung durch die Betriebsräte nicht möglich. Ein solcher legistischer Einschnitt im Zeitpunkt zwischen Kollektivvertragsabschluss und dessen Inkrafttreten ist völlig inakzeptabel, ganz zu schweigen von der sozialen und arbeitsrechtlichen Diskriminierung dieser Personengruppe.

4) Die Novelle sieht in der Neuregelung der Kompetenzen von Senat, Universitätsrat, Findungskommission und Rektorat eine weitere massive Verstärkung autoritärer Elemente und Möglichkeiten politischer Einflussnahme vor. Als Korrektiv wäre zur Absicherung der Kernaufgaben der Universitäten im Interesse der in Forschung/Entwicklung und Erschließung der Künste und Lehre tätigen Universitätsangehörigen zumindest das Stimmrecht der Betriebsräte im Universitätsrat vorzusehen.

Die Vorsitzenden der Betriebsräte der österreichischen Universitäten
Künstlerisches und wissenschaftliches Personal
Allgemeine Universitätsbedienstete

Kontakt: susanne.mann@uni-ak.ac.at, martin.tiefenthaler@i-med.ac.at, ingwald.strasser@meduniwien.ac.at, schoen@mdw.ac.at

Link: DerStandard

 

Kategorien: Alternativentwurf · Betriebsrat · Chancengleichheit · Kollektivvertrag · Ministerentwurf · Mittelbau · Parlament · Wissenschaftssprecher
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Ministerentwurf der UG-Novelle: Rechte der ArbeitnehmerInnen aus dem Weg geräumt

21. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Brief mit Kritik an ArbeitnehmerInnenfeindlichkeit des Hahnschen Entwurfs der Uni-Gesetzesnovelle, vom BR-Vorsitzenden des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals der Universität f. Musik u. darstellende Kunst, Wien, an die Wissenschaftssprecherinnen der Koalitionsparteien.

Sehr geehrte Frau Dr. Karl,
Sehr geehrte Frau Mag. Kuntzl,

Wenige Tage vor der geplanten Beschlussfassung im Parlament sind jetzt also die Regierungsparteien mit dem Text der Regierungsvorlage zur UG Novelle herausgerückt. Was man darin findet, macht einen fassungslos und verzweifelt. Als Interessensvertreter des Universitätspersonals ist man zunächst über die stillose und arrogante Überheblichkeit gegenüber den Anliegen der Universitätsangehörigen empört. Nichts von der Kritik am geltenden UG 2002 bzw. an dem Ministerialentwurf vom Vorjahr wurde auch nur im Ansatz berücksichtigt. Die gesamte Novelle hat den Charakter eines Kompetenzkatalogs für die obersten Universitätsleitungsorgane mit dem Schwerpunkt auf der Regelung von politischer Einflussnahme. Bei dieser Zielsetzung stehen natürlich
Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Wege. Folgerichtig wird in dieser Diktion legistisch dafür gesorgt, dass „Rechtssicherheit“ für die Seite der Arbeitgeber(innen) dadurch geschaffen wird, dass Tatbestände, die einer möglichen Überprüfung durch die Gerichte nicht standhalten könnten, einfach beseitigt
werden.
Konkret:

bitte lesen Sie hier weiter

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Gewerkschaft unterstützt Uni-Mittelbau

18. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Gewerkschaft

Die Gewerkschaft unterstützt die Forderungen des Uni-Mittelbaus an die UG-Novellierung.

„Das politische Wollen ignoriert weitestgehend die verschiedenen Verlangen der Dienstnehmervertretungen an den Universitäten… Die GÖD (Gewerkschaft Öffentlicher Dienst) ist nicht bereit, diese Situation zu akzeptieren…“

Bitte lesen Sie den gesamten Brief der Gewerkschaft nach anklicken der Abbildung.

 

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