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Hochschulplan: Arbeitsgespräch im Ministerium

„Der Hochschulplan kann nur gemeinsam mit den Hochschulpartnern erarbeitet und entwickelt werden“, so der Minister. Dazu gibt es u.a. eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Ministeriums, der uniko und der Fachhochschulkonferenz. Diese Arbeitsgruppe ist eine Art „Vorläufer“ zur im Expertenbericht vorgesehenen Hochschulkonferenz, ein erstes Treffen gab es bereits vor dem Sommer. Heute Nachmittag (27.9.2011) fand das zweite Treffen mit inhaltlichen Gesprächen über Ziele, Eckpunkte und Maßnahmen des Hochschulplans statt, beispielsweise: eine neue Leistungsvereinbarungskultur mit einer höheren Steuerungsleistung, Koordinierung der Profilbildung und Abstimmung des Lehrangebots zwischen den anbietenden Standorten.

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ExpertInnenbericht Hochschulplan

Hochschulplan ExpertInnenbericht

„Zur Entwicklung und Dynamisierung der österreichischen Hochschullandschaft: eine Außensicht“ – unter diesem Titel haben drei namhafte Hochschulexpert/innen seit Februar an einem Bericht zum österreichischen Hochschulplan gearbeitet, der in die laufenden Arbeiten einfließen wird. Andrea Schenker-Wicki (Universität Zürich), Antonio Loprieno (Universität Basel, Präsident der Schweizerischen Rektorenkonferenz) und Eberhard Menzel (Hochschule Ruhr West) haben dabei das heimische Hochschul- und Forschungssystem analysiert und entsprechende Empfehlungen erarbeitet.

Link zum Gesamtbericht:  “Eine Außensicht” oder Klick auf die obige Abb.
Link zur Zusammenfassung der Empfehlungen

Hochschulplan. Grafik

Minister Töchterle will Hochschulplan bis Jahresende vorlegen

-c- kh

Wien (PK) – Die aktuelle Aussprache mit Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle zum Thema “Hochschulplan“ stand am Beginn  der Sitzung des Parlamentarischen Wissenschaftsausschusses am 29.6.2011.
Auf der Tagesordnung stand auch eine Regierungsvorlage, welche die Schaffung einer neuen, sektorenübergreifenden Einrichtung zur externen Qualitätssicherung des Hochschulwesens in Form der “Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria” zum Inhalt hat. Das Gesetz passierte den Ausschuss mit Zustimmung der Abgeordneten der Koalitionsparteien.

   Der Ausschuss behandelte zudem eine Reihe von Anträgen der Opposition, die Vorschläge zur Verbesserung der Situation des tertiären Bildungssektors enthielten. Grüne und BZÖ brachten Anträge zu einer besseren finanziellen Ausstattung ein. Weiters wurden die Frage der Studienplätze und die soziale Lage der Studierenden thematisiert. Die FPÖ will steigende StudentInnenzahlen durch das “Herkunftslandprinzip” in den Griff bekommen, während das BZÖ eine Regelung präferiert, wonach die Anzahl ausländischer Studierender auf einen bestimmten Prozentsatz begrenzt werden soll. Für die Grünen hingegen ist eine Ausweitung des Stipendiensystems dringend geboten. Alle Anträge, ausgenommen der Antrag der Freiheitlichen, welcher vertagt wurde, wurde auf Antrag der Koalitionsparteien dem Unterausschuss des Wissenschaftsausschusses zugewiesen.

   Fragen wissenschaftlicher Ethik betrafen schließlich drei Anträge der Grünen. Sie forderten die Einrichtung einer Ethikkommission bei Tierversuchen, neue gesetzliche Grundlagen für die biomedizinische Forschung und drängten auf eine schnelle Ratifizierung der Biomedizinkonvention durch Österreich. Bei diesen Anträgen entschied der Ausschuss auf Vertagung.

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Hochschulplan

v.li.: Andrea Schenker-Wicki, Ministerin Karl, Antonio Loprieno, Eberhard Menzel

Wissenschaftsministerin Karl stellte die ExpertInnengruppe für die Entwicklung des Österreichischen Hochschulplans öffentlich vor.
-  Andrea Schenker-Wicki von der Universität Zürich (Professorin für allgemeine Betriebswirtschaftslehre; Forschungsschwerpunkt u.a. Hochschulmanagement)
Antonio Loprieno von der Universität Basel (Rektor; derzeit Präsident der Schweizerischen Rektorenkonferenz)
-  Eberhard Menzel von der Fachhochschule Westliches Ruhrgebiet (Präsident; zuvor u.a. Vorsitzender des Hochschulrates der FH Koblenz)

Die vier Kernbereiche des Hochschulplans:
1. Studienplatzfinanzierung: Mit dem Instrument der Studienplatzfinanzierung wird festgelegt, wie viele Studienplätze mit öffentlichen Mitteln finanziert werden und wohin diese Ressourcen fließen. Erste Eckpunkte des Modells werden bis Ende März erarbeitet. Zur Studienplatzfinanzierung mit Definition der Kapazitäten gab es beim Universitätsgipfel im November auch ein klares Bekenntnis der SPÖ.
2. Forschungsinfrastrukturplan: Der Forschungsinfrastrukturplan dient zur Abstimmung, wo künftig Großanlagen für die Grundlagenforschung errichtet werden. Dabei sind gemeinsame Nutzungskonzepte zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung genauso zu entwickeln, wie die Nutzungsmöglichkeiten durch unterschiedliche Hochschultypen. Eckpunkte sollen bis Ende 2011 stehen.
3. Bauleitplan: Mittels des Bauleitplans wird festgelegt, wo künftig Neubauten realisiert werden. Eckpunkte werden bis Ende 2011 erarbeitet.
4. Koordinierungsmaßnahmen: Ein Koordinierungsgremium (Hochschulen plus die wichtigsten Stakeholder) erarbeitet mit dem Ministerium koordinierende Maßnahmen. Die Eckpunkte folgen ebenso bis Ende des Jahres. 

Link: Artikel auf der Homepage des BMWF

Hochschulplan

Antonio Loprieno, einer von drei von Wissenschaftsministerin Karl mit der Erarbeitung einer österreichischen Hochschul-Statusanalyse betrauten Experten: “Wir sind am 4.Februar 2011 bei Ministerin Karl eingeladen. Da werden die Erwartungen im Detail geklärt. Wir werden den Prozess beratend begleiten und haben sechs Monate Zeit, Empfehlungen zu erarbeiten.”

Link: Interview in der “Presse”, diepresse.com: “Neun Unis in Wien sind übertrieben” 

   Gespannt darf man auch sein auf die Empfehlung dieses Weisenrates bezüglich der von LH Pröll mitinitiierten privaten MedUni Krems, die möglicherweise auch mit Arbeitskräften der ab 2013 drohend unterfinanzierten MedUni Wien betrieben würde.

Link: KURIER, Private MedUni soll in Krems 2013 eröffnen
Link: Weisenrat für Hochschulplan 
Link: Uni Basel 
Link: Start der Arbeit der ExpertInnengruppe (Weisenrat)
Link: Private Med Uni Krems, Erwin Pröll, Rektor Skalicky, Rektor Schütz

Weisenrat für Hochschulplan

Wissenschaftsministerin Karl betraut drei ExpertInnen aus der Schweiz und Deutschland mit der Erarbeitung einer Hochschul-Statusanalyse und Empfehlungen:

   „Eines meiner zentralen Ziele ist die Erarbeitung eines österreichischen Hochschulplans. Wir brauchen mehr Koordination und daher eine gemeinsame, gesamtheitliche Sicht in der weiteren Entwicklung des Hochschulraums, sprich ein klares Konzept zu Standorten und Leistungen in Lehre und Forschung”. Dafür setzt die Ministerin nun eine Expertengruppe ein: Die drei ExpertInnen aus der Schweiz und Deutschland sollen abgeleitet vom Status quo des österreichischen Hochschulraums bis Jahresmitte Empfehlungen erarbeiten, anhand welcher Dimensionen künftig eine koordiniertere Weiterentwicklung der heimischen Hochschulen erfolgt.

 Die drei Mitglieder der Expertengruppe sind

-  Andrea Schenker-Wicki von der Universität Zürich
(Professorin für allgemeine Betriebswirtschaftslehre; Forschungsschwerpunkt u.a. Hochschulmanagement)
Antonio Loprieno von der Universität Basel
(Rektor; derzeit Präsident der Schweizerischen Rektorenkonferenz)
-  Eberhard Menzel von der Fachhochschule Westliches Ruhrgebiet (Präsident; zuvor u.a. Vorsitzender des Hochschulrates der FH Koblenz)

Link: News auf der Homepage des BMWF
Link: GS Faulhammer und Hochschulplan
Link: damaliger Minister Hahn kündigte ”Titanenprojekt” an 
Link: Expertentrio für Hochschulplan, derStandard.at
Link: ÖH zur Selektion der Expertengruppe

Österreichischer Hochschulplan

Gen.Sekr. Faulhammer

Der Generalsekretär des Wissenschaftsministeriums, Mag. Friedrich Faulhammer, soll in den nächsten zwei Jahren einen österreichischen Hochschulplan erarbeiten – eine Aufgabe, an der andere vor ihm gescheitert sind [...]
LINK zu diesem Artikel in der “Presse” .

 
LINK zur OTS-Aussendung des Ministeriums (2009)
Neuer LINK: Hochschulplan mit Beatrix Karl (2011)

Hahn: “Ich will Sie emotional für dieses Titanenprojekt an Bord haben!”

Wissenschaftsminister Hahn startet Diskussion zu “Österreichischem Hochschulplan”
Maximale Abstimmung zwischen den Hochschulen – mehr AbsolventInnen im tertiären Bereich als Ziel.

Ab Frühjahr 2010 folgen Dialogveranstaltungen mit Stakeholdern. “Ich lade alle Beteiligten herzlich ein, mitzudiskutieren”, so der Minister.

Wien (LINK: OTS) – Wissenschaftsminister Johannes Hahn hat im Rahmen des Universitätenforums in Alpbach den Startschuss für einen “Österreichischen Hochschulplan” gegeben. Der Prozess soll in enger Abstimmung mit allen Beteiligten bis zum Jahr 2011 in eine neue Landkarte der tertiären Ausbildung, Lehre und Forschung münden. Die Ergebnisse werden in die Leistungsvereinbarungen mit den Universitäten ab 2013 sowie die weitere Entwicklung der Fachhochschulen einfließen.

Basis der Diskussion ab Herbst bilden gemeinsam mit der Universitätenkonferenz, der Fachhochschulkonferenz und dem Verband der Privatunis formulierte Ausgangsfragen. “Zu Beginn werden wir klären, was erwarten wir von den Universitäten und Hochschulen, danach die Frage, wie wir das im österreichischen Rahmen umsetzen können”, so der Wissenschaftsminister.

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